Das neue Buch von Sarah Cohen-Fantl »Wie alles begann und sich jetzt wiederholt« ist eine leise, eindringliche Chronik von Verlust, Weitergabe und Wiederaneignung.
In Südafrika gewinnen antisemitische und gegen Israel gerichtete Aktionen immer mehr Anhänger, die sich nicht scheuen, vor Holocaustzentren zu demonstrieren.
Die Stimmungsmache gegen Israel in den sozialen Medien hat eine bedrohliche Schärfe erreicht. Postings ersetzen Analyse durch Agitation und Geschichtsrevisionismus.
Auch der ehemalige MSNBC-Moderator Mehdi Hasan geriet in die Kritik, weil er gesagt hatte, der »Völkermord« in Gaza sei in Teilen schlimmer als der Holocaust.
Während Dieter Hallervorden israelische Gräueltaten erfindet, erklärt Stefan Detjen Israel zum »Täterstaat« und spottet über Emotionen beim Holocaust-Gedenken.
Das manichäische Weltbild des antiimperialistischen Marxismus reproduziert sich im postkolonialen Dualismus zwischen »kolonialem Westen« und »globalem Süden«.
In dieser Reihe stellen wir die jüdische Widerstandskämpferin Chana Szénes vor. Ein Mitstreiter verhandelt beim Eichmann-Kommando mit deutschen Offizieren.
Von Etgar Lefkovits. Auch im pro-israelischen Guatemala nutzen pro-palästinensische Aktivisten den Gaza-Krieg, um ihrem Antisemitismus freien Lauf zu lassen.
Wieder Angriff auf das Holocaust-Gedenken in der französischen Hauptstadt: Erneut war die Mauer der Gerechten an der Pariser Shoah-Gedenkstätte das Ziel.
Nun sind die Zeiten der von oben angeleiteten Israelkritik ausgebrochen. In Deutschland will man nicht mehr schweigen. Im Deutschlandfunk geht man einen Schritt weiter.