Im Libanon wächst der Druck, die Hisbollah zu entwaffnen. Doch der Prozess ist riskant – für die Stabilität des Landes wie für das fragile regionale Gleichgewicht.
Eine der Hisbollah nahestehender Sender berichtete, dass fünf Lastwagen mit Waffen für die PLO, darunter auch Raketen, an die libanesische Armee übergeben wurden.
Laut Außenminister Youssef Raggi wird die libanesische Armee innerhalb von drei Monaten alle Waffen in der Nähe der israelischen Grenze unter staatlicher Kontrolle haben.
Von Mitchell Bard. Ironischerweise könnte der entscheidende Schlag gegen die Terrorgruppe Hisbollah nicht von Israels Militär kommen, sondern aus Libanons Hauptstadt Beirut.
Washington hat die Finanzierung der Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon wegen ihres Versagens bei der Eindämmung der Hisbollah eingestellt.
Es gebe keinen Staat ohne ein Gewaltmonopol, erklärte Premierminister Nawaf Salam die Notwendigkeit, die vom Iran unterstützte Hisbollah zu entwaffnen.
Die Entwaffnung der Hisbollah ist angesichts des Drucks der USA und der Weigerung der Miliz zu einem Schwerpunkt der politischen Debatte im Libanon geworden.
Im Talk mit Maya Zehden diskutiert Stephan Grigat die aktuelle sicherheitspolitische Lage im Nahen Osten seit den 2024 erfolgten iranischen Angriffen auf Israel
Von Noor Dahri. Muslimische Religionsführer setzten mit ihrer Reise nach Israel ein Zeichen für Frieden und verurteilten öffentlich die Hamas und den politischen Islam.
Von Jacques Neriah. US-Gesandter Thomas Barrack hat zwei potenziell dramatische Kurswechsel vorgeschlagen, um den Stillstand im Libanon zu überwinden und eine Einigung herbeizuführen.
Der ehemalige israelische Militärsprecher Arye Sharuz Shalicar im Video-Interview über die Massaker an Drusen in Syrien und die Friedenschancen mit dem Libanon.