Viele der wegen der Hisbollah-Raketenangriffe im Jahr 2023/24 aus dem Norden des Landes evakuierten Israelis sind noch immer nicht in ihre Häuser zurückgekehrt.
Der Libanon kommt seiner Verpflichtung zur Neutralisierung der Hisbollah nur bedingt nach, denn die Terrorgruppe rüstet schneller auf, als sie entwaffnet wird.
Die USA und Ägypten unternehmen intensive Anstrengungen, um zu verhindern, dass der Libanon in eine erneute Konfrontation zwischen Israel und der Hisbollah abgleitet.
Die Hisbollah-Entwaffnung und die Zerschlagung ihrer Finanzquellen befinden sich an einem Scheideweg, da Zweifel an der Fähigkeit bestehen, die Ziele umzusetzen.
Im Libanon wächst der Druck, die Hisbollah zu entwaffnen. Doch der Prozess ist riskant – für die Stabilität des Landes wie für das fragile regionale Gleichgewicht.
Eine der Hisbollah nahestehender Sender berichtete, dass fünf Lastwagen mit Waffen für die PLO, darunter auch Raketen, an die libanesische Armee übergeben wurden.
Laut Außenminister Youssef Raggi wird die libanesische Armee innerhalb von drei Monaten alle Waffen in der Nähe der israelischen Grenze unter staatlicher Kontrolle haben.
Von Mitchell Bard. Ironischerweise könnte der entscheidende Schlag gegen die Terrorgruppe Hisbollah nicht von Israels Militär kommen, sondern aus Libanons Hauptstadt Beirut.
Washington hat die Finanzierung der Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon wegen ihres Versagens bei der Eindämmung der Hisbollah eingestellt.
Es gebe keinen Staat ohne ein Gewaltmonopol, erklärte Premierminister Nawaf Salam die Notwendigkeit, die vom Iran unterstützte Hisbollah zu entwaffnen.