Im Irak fordern islamistische Milizen, die mit dem Iran zusammenarbeiten, die Regierung und das Land dazu auf, sich auf einen Krieg gegen Israel vorzubereiten.
Das israelische Militär führte Dutzende geheimer Bodenoperationen im Südlibanon durch und zerstörte dabei zahlreiche Tunnel und Waffenlager der Hisbollah.
Die Tötung von Hisbollah-Führer Nasrallah bei einem israelischen Luftangriff am vergangenen Freitag wirft Fragen nach den Auswirkungen auf den Libanon auf.
Hassan Nasrallah kämpfte nicht nur gegen Israel. Vor allem zerstörten er und seine Terrorgruppe das Leben hunderttausender Muslime und verwüsteten deren Heimat.
Um im Libanon die Kämpfe zu beenden, müsse zuallererst die UN-Resolution 1701 aus dem Jahr 2006 umgesetzt werden, erklärte der israelische Außenminister.
Während der US-Präsident die Eliminierung von Nasrallah als Akt der Gerechtigkeit bezeichnet, maßregelt die deutsche Außenministerin Israel für seinen Antiterror-Einsatz.
Der Tod des Hisbollah-Führers Nasrallah beeinflusst die öffentliche Meinung im Iran, eine Änderung der Regime-Politik ist trotzdem äußerst unwahrscheinlich.
Während Medien und Politiker mit ernsten Mienen Horrorszenarien an die Wand malen, feiern zahlreiche Menschen im Nahen Osten den Tod Hassan Nasrallahs.
Nicht nur die Tagesschau präsentierte ihrem Publikum zu Israels Militärschlägen gegen die Hisbollah »alternative Fakten«, vor denen sogar Donald Trump erblassen würde.
Viele Syrer erinnern sich noch allzu gut an die Gräueltaten der libanesischen Terrorgruppe während des Bürgerkriegs zur Unterstützung von Baschar al-Assad.