Dan Schueftan im Talk mit Maya Zehden über die Perspektiven für die Zukunft nach dem Gaza-Krieg und dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad.
Im Moment zeigen die neuen syrischen Machthaber ihre freundlichen Gesichter, da ihre Herrschaft alles andere als etabliert ist. Wie ernst das gemeint ist, ist eine andere Frage.
Von Israel Kasnett. Die Krise in Syrien könnte eine Gelegenheit für einen konstruktiveren Umgang der beiden Staaten sein, die aber auch gegensätzliche Interessen und Ziele haben.
Von Andrew Bernard. US-Diplomaten reisten am Freitag zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt in die syrische Hauptstadt Damaskus, um sich mit dem neuen Machthaber al-Julani zu treffen.
Während die islamistischen Milizen mit einem zwei Jahre dauernden Kampf um die Macht in Syrien gerechnet hatten, brach das Assad-Regime binnen weniger Tage zusammen.
In einem Interview erklärte Rebellenführer Abu Muhammad al-Julani die Auflösung der bewaffneten Rebellengruppen und den Schutz der Minderheitenrechte in Syrien.
Assad ist zwar gestürzt, doch die Zukunft Syriens bleibt angesichts der Art der derzeitigen De-facto-Behörde und ihrer Herkunft aus Islamismus und Terror ungewiss.
Von Yaakov Lappin. Israel hat in den letzten Tagen entschlossen gehandelt, um Syriens konventionelle und unkonventionelle militärische Ressourcen systematisch zu vernichten.
Eine PR-Kampagne veränderte das Bild jenes Mannes, der bis 2017 mit der Terrorgruppe Al-Qaida assoziiert war und nun zum Sturz Assads in Syrien beigetragen hat.
Während Bashar al-Assad auf der Flucht sein soll, bietet sein Premierminister den islamistischen Rebellen eine Zusammenarbeit für den politischen Übergang an.
Angesichts der sich verschärfenden Kämpfe zwischen islamistischen Gruppierungen und der syrischen Armee befürchtet der Irak, in den Konflikt hineingezogen zu werden.
In wenigen Tagen eroberten islamistische Fraktionen im Zuge eines unerwarteten Zusammenbruchs des Regimes und seiner iranischen Milizen große Gebiete im Norden des Landes.