Von Shimon Sherman. Die Schaffung einer neuen syrischen Armee, die auf eine institutionalisierte Befehlskette reagiert, wird eine enorme Herausforderung sein und laut Experten Jahre dauern.
Afrin war Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften der Regierung und Milizen der von Ankara unterstützten Syrian National Army.
Weil es nichts Besseres gibt, setzt der Westen auf al-Sharaa und ein geeintes Syrien. Dabei wird verdrängt, dass Syrien eben kein eigentlicher Nationalstaat ist.
Einen Tag nach Beginn der israelischen Angriffe auf den Iran verlegt Syrien Truppen an die irakische Grenze, um diese gegen die mit dem Iran verbündeten schiitische Milizen zu sichern.
Alles wird darauf ankommen, wie die syrische Übergangsregierung auf die im Rahmen der Kämpfe gegen Assad-Loyalisten begangenen Massaker an Alawiten reagiert.
Nach seiner Ernennung wandte sich al-Sharaa in einer Rede zur Übergangsphase an die Bevölkerung. Dennoch es gibt große Bedenken hinsichtlich des Prozesses.
Nach Assads Sturz hat Ahmed al-Sharaa die Macht in Syrien übernommen. Doch wer ist der Mann, der vorgibt, sich vom Dschihadisten zum Pragamtiker gewandelt zu haben?