Während die Schnellen Eingreiftruppen mit dem Warlord Khalifa Haftar verbündet sind, knüpfen die sudanesischen Streitkräfte Beziehungen zur Regierung in Tripolis.
Anfang Februar wurde der Sohn des ehemaligen Machthabers Muammar Gaddafi unter mysteriösen Umständen in Libyen getötet, was erheblichen Auswirkungen auf das Land haben könnte.
Die UNO versucht mit einem neuen Konzept, den politischen Prozess in Libyen nach mehr als einem Jahrzehnt des Chaos in Richtung Stabilität voranzutreiben.
Was der Ostlibyen kontrollierende Khalifa Haftar mit dem Durchlassen sudanesischer Flüchtlinge nach Europa erreichen möchte, und was das mit Putin zu tun hat.
Libyen war in den vergangenen Wochen Zeuge der intensivsten US-Aktivitäten seit Jahren, was Fragen zur neuen Politik von Präsident Donald Trump in aufwirft.
Im Oktober erhielt die libysche Zentralbank einen neuen Gouverneur. Mit dem Amtsantritt Naji Belqasems endet auch die Unabhängigkeit dieser staatlichen Institution.
Zwischen der Drohung eines neuen Bürgerkriegs und dem Versuch, einen Durchbruch in der politischen Krise zu erzielen, befindet sich Libyen in einer schwierigen Lage.
Der Warlord Khalifa Haftar, dessen Streitkräfte den Osten Libyens kontrollieren, hat sich in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen, was Fragen nach den Gründen für diesen Besuch und den Absichten Russlands aufwirft.
Die Wut der Menschen in Ostlibyen wächst von Tag zu Tag. Langsam wird das ganze Ausmaß der Flutkatastrophe sichtbar, und sie machen Missmanagement und Korruption für den verheerenden Dammbruch verantwortlich.
Einem Bericht zufolge stecken Mitarbeiter des libyschen Generals Khalifa Haftar hinter dem überladenen Boot, dass im Juni vor Pylos an der griechischen Küste kenterte und mehrere hundert Flüchtlinge mit sich in den Tod riss.
Laut libyschen Quellen unterstützt der Warlord Haftar gemeinsam mit der russischen Wagner Gruppe die paramilitärischen Schnellen Eingreiftruppe im Sudan.