Schlagwort: Deutschland

Antisemitismus wird viel offener geäußert

„Eine deutliche Mehrheit der Juden in Deutschland nimmt Antisemitismus als großes Problem wahr und sieht deswegen sehr pessimistisch in die Zukunft. Dies geht aus einer Studie der University of Applied Sciences Frankfurt am Main (UAS) und des Bielefelder Instituts für interdisziplinäre Konflikt-und Gewaltforschung (IKG) hervor, die am Montag veröffentlicht wurde.…

Anti-israelische Reportage: Arte stellt Perspektiven über Fakten

„Mit antiisraelischer Berichterstattung befassen sich in der Regel vornehmlich proisraelische Blogs. Und kurze Reportagen im Nachmittagsprogramm von Arte sind nur selten Gegenstand der Medienkritik. Der kürzlich vom deutsch-französischen Sender ausgestrahlte 15-minütige Film ‚Gaza: Ist das ein Leben?‘ und die Reaktionen des Senders auf die Kritik daran lösten aber sogar bei…

„Auschwitz am Strand“ – Die Documenta über den Einsatz von Zyklon B

Von Thomas von der Osten-Sacken „Auschwitz on the beach“ – so heißt eine Performance, die ab dem 24. August auf der Documenta in Kassel gezeigt wird. Der brasilianische Künstler Dim Sampaio verwendet dafür ein Gedicht des Philosophen Franco Berardi, einem Vordenker der globalisierungskritischen Linken. Beradi verabschiedete sich erst kürzlich medienwirksam…

„Die Steuerung des Islam aus dem Ausland ist fatal“

„Manche von [den islamistischen Gewalttätern] waren Drogendealer oder Räuber, manche haben Alkohol getrunken. Das aber heißt nicht, dass sie nicht religiös wären. Für sie ist entscheidend, dass sie durch beispielsweise salafistische Überzeugungen überlegene Menschen geworden sind. Sich selbst definieren sie nicht durch ihre kriminellen Taten, sondern durch die Abwertung anderer…

„Gewalt gegen geflüchtete Frauen war lange ein Tabuthema“

„MiMi, so heißt das Projekt. Gewaltprävention mit Migrantinnen für Migrantinnen. Es wird von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), gefördert. Träger ist das Ethnomedizinische Zentrum in Hannover. Eine Einrichtung, die Anfang der Neunzigerjahre die Arbeit eigentlich mit dem Ziel aufnahm, die Gesundheit von Flüchtlingen zu fördern. ‚Gesundheit ist der…

Über die Mentalität einer taz-Ressortleiterin

„Marlene Halser, Ressortleiterin Gesellschaft und Medien bei der taz, wittert die jüdische Lobby am Werk. ‚Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate hat der Zentralrat der Juden in Deutschland Kritik an Programmentscheidungen des TV-Senders Arte geübt‘, schreibt sie in deutlich missbilligendem Ton, nachdem Zentralratspräsident Josef Schuster vergangene Woche die recht…

Die Islam-Kritikerin und der Applaus von falscher Seite

„[I] in einem offenen Brief an Familienministerin Katarina Barley habe ich die geplante Förderung eines Workshops kritisiert, der von islamistischen Organisationen veranstaltet wurde. Das Ministerium forderte kurze Zeit später die Absage des Workshops und erklärte, dass die Veranstaltung nicht mehr finanziell unterstützt wird. Ich freue mich sehr über diese Entscheidung…

ARTE Intifada

Von Stefan Frank Wie jeden Monat, stand der deutsch-französische Sender ARTE auch im Juli wieder wegen bösartiger Demagogie gegen Israel in der Kritik. Und wie schon im Fall der von ihnen mit allen Mitteln bekämpften Antisemitismus-Dokumentation von Joachim Schroeder und Sophie Hafner reagierten die ARTE-Verantwortlichen, indem sie das taten, was…

Wieso wird die Gesellschaft wieder in Religionsgemeinschaften augefteilt?

„Ich glaube, das ganze Dilemma begann, als es irgendwann üblich wurde, alle Menschen, die aus islamischen Ländern kamen, als Muslime zu bezeichnen, ob sie wollten oder nicht. Eines Tages waren sie nicht mehr Iraner, Türken, Syrer, Iraker, sondern Muslime. Damit folgte unser Sprachgebrauch genau dem islamischen Gesetz, nachdem jeder, der…

Eine Reportage muss sich nicht an Fakten halten?

„Den Unterschied zwischen professionellem Journalismus und öffentlich-rechtlichem Fernsehen erklärt die Pressestelle von Arte so: ‚Im Gegensatz zu Dokumentationen, etwa im Dienstag Themenabend, geben Reportagen per definitionem Ausdruck der persönlichen Erfahrungen und Begegnungen eines vor Ort befindlichen Journalisten.‘ Gerade darin bestehe der journalistische Wert dieses Genres, da es persönliche Sichtweisen authentisch…

Können jüdische Israelkritiker nicht antiisraelisch sein?

„Dabei wird betont, dass diese jüdische Kritik – und sei sie noch so hanebüchen – per Definition nicht falsch sein kann, da die Kritiker schließlich Juden seien. ‚Ich kann mir nicht vorstellen, wie man behaupten kann, dass eine Ausstellung, die von Israelis gemacht wird, als antiisraelisch oder antisemitisch aufgefasst werden…

SPD-Politiker bezeichnet Unterstützer Israels als „fünfte Kolonne“

„Das nordrheinwestfälische Wirtschaftsministerium hat Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter und SPD-Funktionär aufgenommen, der des Antisemitismus beschuldigt wurde, weil er erklärt hatte, Anhänger Israels würden die Bundesrepublik untergraben. Stefan Grönebaum, der das Referat für Arbeit und Sozialpolitik, Demografie und Integration leitet, bezeichnete pro-israelische Angehörige der SPD und andere Unterstützter des jüdischen Staats…

Jürgen Todenhöfers Lehrstück in Sachen Israelhass

„Nach dem tödlichen Anschlag gegen israelische Sicherheitsbeamte auf dem Tempelberg kommt es vermehrt zu Unruhen und Gewalt mit Todesfolge. Naturgemäß äußern sich viele Beobachter zu den Spannungen. Der Journalist Jürgen Todenhöfer hat sich mit einem Facebook-Post dabei besonders hervorgetan. Die wenigen Zeilen sind ein Lehrstück dafür, wie Hetze gegen Israel…

Wie deutsche Medien stets Israel die Schuld zuschieben

„Die Schlagzeilen der deutschsprachigen Medien sprechen für sich: ‚Streit um Tempelberg eskaliert‘ titelt die Tagesschau, ‚Gewaltexplosion nach Gebeten am Tempelberg‘ lesen wir bei t-online und die Welt schreibt über ‚Die gefährliche Eigendynamik im ewigen Streit um den Tempelberg‘. Dabei kamen die gewaltsamen Auseinandersetzungen beim Freitagsgebet am 21. Juli keinesfalls überraschend.…

Deutsche Regierung unterstützt al-Quds-Tag-Organisatoren finanziell

„Der Religionsführer Ali Khamenei und Rouhanis Regierung unterstützen die Qomer Kaderschulen und Al-Mustafa-Zentren im In- und Ausland jährlich mit Millionen von Dollar. Für die Mullah-Milliardäre ist eine Förderung von 19.000 Euro durch das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) für einen Al-Mustafa-Workshop der IGS dennoch wichtig, da so die Bundesregierung offiziell die Aktivitäten der…