Schlagwort: Deutschland

Wieso wird die Gesellschaft wieder in Religionsgemeinschaften augefteilt?

„Ich glaube, das ganze Dilemma begann, als es irgendwann üblich wurde, alle Menschen, die aus islamischen Ländern kamen, als Muslime zu bezeichnen, ob sie wollten oder nicht. Eines Tages waren sie nicht mehr Iraner, Türken, Syrer, Iraker, sondern Muslime. Damit folgte unser Sprachgebrauch genau dem islamischen Gesetz, nachdem jeder, der…

Eine Reportage muss sich nicht an Fakten halten?

„Den Unterschied zwischen professionellem Journalismus und öffentlich-rechtlichem Fernsehen erklärt die Pressestelle von Arte so: ‚Im Gegensatz zu Dokumentationen, etwa im Dienstag Themenabend, geben Reportagen per definitionem Ausdruck der persönlichen Erfahrungen und Begegnungen eines vor Ort befindlichen Journalisten.‘ Gerade darin bestehe der journalistische Wert dieses Genres, da es persönliche Sichtweisen authentisch…

Können jüdische Israelkritiker nicht antiisraelisch sein?

„Dabei wird betont, dass diese jüdische Kritik – und sei sie noch so hanebüchen – per Definition nicht falsch sein kann, da die Kritiker schließlich Juden seien. ‚Ich kann mir nicht vorstellen, wie man behaupten kann, dass eine Ausstellung, die von Israelis gemacht wird, als antiisraelisch oder antisemitisch aufgefasst werden…

SPD-Politiker bezeichnet Unterstützer Israels als „fünfte Kolonne“

„Das nordrheinwestfälische Wirtschaftsministerium hat Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter und SPD-Funktionär aufgenommen, der des Antisemitismus beschuldigt wurde, weil er erklärt hatte, Anhänger Israels würden die Bundesrepublik untergraben. Stefan Grönebaum, der das Referat für Arbeit und Sozialpolitik, Demografie und Integration leitet, bezeichnete pro-israelische Angehörige der SPD und andere Unterstützter des jüdischen Staats…

Jürgen Todenhöfers Lehrstück in Sachen Israelhass

„Nach dem tödlichen Anschlag gegen israelische Sicherheitsbeamte auf dem Tempelberg kommt es vermehrt zu Unruhen und Gewalt mit Todesfolge. Naturgemäß äußern sich viele Beobachter zu den Spannungen. Der Journalist Jürgen Todenhöfer hat sich mit einem Facebook-Post dabei besonders hervorgetan. Die wenigen Zeilen sind ein Lehrstück dafür, wie Hetze gegen Israel…

Wie deutsche Medien stets Israel die Schuld zuschieben

„Die Schlagzeilen der deutschsprachigen Medien sprechen für sich: ‚Streit um Tempelberg eskaliert‘ titelt die Tagesschau, ‚Gewaltexplosion nach Gebeten am Tempelberg‘ lesen wir bei t-online und die Welt schreibt über ‚Die gefährliche Eigendynamik im ewigen Streit um den Tempelberg‘. Dabei kamen die gewaltsamen Auseinandersetzungen beim Freitagsgebet am 21. Juli keinesfalls überraschend.…

Deutsche Regierung unterstützt al-Quds-Tag-Organisatoren finanziell

„Der Religionsführer Ali Khamenei und Rouhanis Regierung unterstützen die Qomer Kaderschulen und Al-Mustafa-Zentren im In- und Ausland jährlich mit Millionen von Dollar. Für die Mullah-Milliardäre ist eine Förderung von 19.000 Euro durch das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) für einen Al-Mustafa-Workshop der IGS dennoch wichtig, da so die Bundesregierung offiziell die Aktivitäten der…

Berichterstattung über Israel: „Zynisch, eiskalt, herzlos“

„Über kein Land, das unter ständigem Terror leidet, wird in Deutschland so zynisch, eiskalt und herzlos berichtet wie über Israel. Routinemäßig werden Täter und Opfer vertauscht. Wenn Terroristen Soldaten angreifen, heißt es: ‚Zwei Palästinenser bei israelischer Militäraktion getötet‘. Das ist so, als würde man über den Terroristen von Nizza schreiben:…

Berliner Schulen: Antisemitismus und islamische Moralwächter

„Der Staat Israel ist im Atlas mit schwarzem Edding übermalt. Ein Schüler sagt, Israelis müsse man töten. Ein Lehrer rechnet im Geschichtsunterricht mit einer Intifada, wenn er das Thema Judentum nur anspricht. ‚Du Jude‘, ‚Scheiß-Jude‘, ‚Juden sind Mörder‘. Es sind solche Äußerungen, die Lehrer im Berliner Schulalltag von ihren Schülern…

„Noch vor 20 Jahren sprach niemand von Muslimen"

„Identitätspolitik oder Politik der vollen Identität bedeutet, dass ein Teilaspekt individueller Identität zur identitären Definition eines Kollektivs überhöht wird. Noch vor rund 20 Jahren sprach niemand von Muslimen. Egal ob wohlmeinend oder abwertend wurde wahlweise von ‚Ausländern‘ oder eben von Türken, Bosniern, Arabern etc. gesprochen, was auch schon problematisch war.…

Wie Deutschland Waffen in den Iran liefert

Gastbeitrag von Kazem Moussavi Ali Falahian, der ehemalige iranische Geheimdienstminister, gilt als Gesicht der Schreckensherrschaft des Mullah-Regimes. Er ist einer der Architekten des Justiz- und Geheimdienst-Apparates der Islamischen Republik Iran. In seiner Amtszeit (1989 bis 1997) unter dem früheren – angeblich moderaten – Präsidenten Ali Akbar Rafsanjani wurden tausende Mitglieder…

Wenn ARD & ZDF aus Terror eine "Schießerei" machen…

Von Alex Feuerherdt Nach der Ermordung zweier israelischer Polizisten durch drei Muslime in der Nähe des Tempelbergs und der Tötung der Angreifer durch Kollegen der Opfer werden in seriösen deutschen Medien einmal mehr Ursache und Wirkung sowie Täter und Opfer vernebelt oder gar vertauscht. Es kommt jedoch auch zu einer…

Meinungsfreiheit? Nicht unter Palästinensern

„Willkürliche Festnahmen von Journalisten, Schikanen und gesperrte Internetseiten – im Westjordanland beobachten Menschenrechtsorganisationen und Journalistenverbände schon länger einen Niedergang der Pressefreiheit. Ein neues Gesetz des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas beschränkt die freie Meinungsäußerung nun noch mehr. (…) Es befasst sich generell mit Inhalten im Internet, beispielsweise Meinungsäußerung in sozialen Medien,…

Die AfD, der Antisemitismus und Israel

„Im Juli 2016 verließ Wolfgang Gedeon im Zuge einer Debatte über seinen Antisemitismus die baden-württembergische AfD-Fraktion. Der Fall Gedeon gilt parteiintern als Betriebsunfall und nicht als Beleg für einen mannigfaltigen Antisemitismus in der Partei. Antisemitismus sei ausschließlich ein Problem von Muslim_innen und Linken, so der vorherrschende Tenor. Die Spitze der Bundes-AfD verkündet jüngst gar…

Salafist als Betreuer für islamistischen Bombenbastler

„‚Unerträgliche Panne‘ beim Jugendamt Ludwigshafen: Einem Bericht zufolge wurde ein 13-Jähriger von einem mutmaßlichen Salafisten betreut. Der Junge soll ein Bombenattentat geplant haben. Bei der Betreuung des jugendlichen Bombenbastlers in Ludwigshafen ist es nach Informationen der SWR-Sendung Report Mainz zu einer Panne gekommen: Einer der Betreuer des 13-Jährigen soll demnach…