Es ist aufschlussreich, wie die Proponenten der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ die Reaktionen auf ihr „Plädoyer“ gegen den Anti-BDS-Beschluss bewerten.
Man glaubte kaum, dass es möglich wäre, aber das zweite Plädoyer der BDS-Versteher war in seiner Wortwahl noch viel dümmer und falscher nörgelnd als das erste.
In ihren Texten fordern die BDS-Versteher, dass sie Israel-Boykotteure nicht darin boykottiert sehen möchten, den Judenstaat und seine Büger zu boykottieren.
Staatlich alimentierte Kultureinrichtungen fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt, weil sie keine Steuergelder mehr für die Einladung von „Israelkritikern“ bekommen.
Der Iran hat am Sonntag den deutschen Gesandten in Teheran einbestellt, nachdem die Europäische Union die Hinrichtung eines iranischen Journalisten verurteilt hatte.
In Pandemiezeiten, in denen deutsche Kunstfunktionäre sonst wenig präsentieren können, ist ihre Priorität, sich über die Kritik an Israelkritik zu beschweren.
Die häufiger zu beobachtende Subsumierung des Islamismus unter den Rechtsextremismus trifft zwar richtige Punkte, lässt aber auch Entscheidendes außer Acht.
Aktivisten aus dem Kulturbetrieb fordern in einem Offenen Brief, dass sie Veranstaltungen mit BDS-Aktivisten durchführen können, die vom Steuerzahler finanziert werden sollen.
Von Vincent Wolff. Die Fatah-Jugend als Partner für den Frieden? Der jüngste Beschluss der Jusos zeigt ein faszinierendes Unwissen über die Lage vor Ort.
Seit dem Wiederaufflammen des Konflikts sehen sich Armenier in Europa den Drohungen türkischer Ultranationalisten ausgesetzt, die mit Aserbaidschan sympathisieren.