Schlagwort: Antisemitismus

Die Hetze des Großmuftis von Jerusalem

Mena Watch hat in der Vergangenheit immer wieder kritische Stellungnahmen zur Arbeit von Susanne Knaul veröffentlicht, die u.a. für die Presse und die taz aus Israel berichtet. Auch zu ihrem Kommentar über die aktuellen Unruhen in Jerusalem ließe sich die eine oder andere kritische Anmerkung formulieren. Dieser Absatz bringt die…

Macron: Antizionismus ist eine Form des Antisemitismus

„An der Stelle, von der aus Tausende französische Juden während des Holocaust in den Tod geschickt wurden, verurteilte der französische Präsident Emmanuel Macron die Rolle, die sein Land während des Kriegs als Komplize der Mörder spielte, und verpflichtete sich, die neue Welle des Antisemitismus zu bekämpfen. Macron verlas die Namen…

Gegenwind für die Israel-Boykott-Bewegung

„Nachdem die BDS-Bewegung jahrzehntelang ungehindert mit ihren Anschuldigungen gegen Israel hausieren gehen konnte, zeichnet sich jetzt ein allmählich voranschreitender gegenläufiger Trend ab. Langsam aber stetig werden die radikalen gegen den jüdischen Staat abgefeuerten Beschuldigungen zurückgedrängt. (…) In der Vergangenheit haben Unterhaltungskünstler in der Kulturwelt einigen Einfluss gehabt. In jüngster Zeit…

Zehn Jahre Hamas in Gaza: Diktatur, Terror, Antisemitismus

Von Alex Feuerherdt Vor zehn Jahren übernahm die Hamas nach grausamen Gefechten mit der Fatah im Gazastreifen die alleinige Macht. Seitdem hat die Terrororganisation ihr Herrschaftsgebiet in den Ruin getrieben, mehrere Kriege gegen Israel angezettelt, eine islamistische Diktatur errichtet und der Bevölkerung jegliche Perspektive geraubt. Versuch einer Bilanz anlässlich eines…

Israel-Boykott: Spielt nicht beim Juden!

„Was soll man von einem Musiker halten, der bei seinen Auftritten gelegentlich einen Ballon in Schweineform aufsteigen lässt, auf dem überdeutlich ein Davidstern zu sehen ist? Bei irgendeiner Nazi-Rockband aus Thüringen wäre die Sache klar, da haben solche Leute ja angeblich ihr Ökotop. Allerdings kommen die gar nicht auf derartige…

Die UNO als Lobby-Organisation der Palästinenser

Eines muss man den Palästinensern lassen: keine andere Gruppe versteht es besser, ihre Agenda ins Zentrum der Weltöffentlichkeit zu rücken. Der jüngste Streich ist die Entscheidung des Welterbekomitees der UNESCO, die Altstadt von Hebron im Westjordanland zum „Palästinensischen Weltkulturerbe“ zu erklären und auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes zu…

Die AfD, der Antisemitismus und Israel

„Im Juli 2016 verließ Wolfgang Gedeon im Zuge einer Debatte über seinen Antisemitismus die baden-württembergische AfD-Fraktion. Der Fall Gedeon gilt parteiintern als Betriebsunfall und nicht als Beleg für einen mannigfaltigen Antisemitismus in der Partei. Antisemitismus sei ausschließlich ein Problem von Muslim_innen und Linken, so der vorherrschende Tenor. Die Spitze der Bundes-AfD verkündet jüngst gar…

Warum die Hamas der UNESCO applaudiert

„Was haben die Hamas und die UNESCO gemeinsam? Beide glauben, dass die Juden keine historische, religiöse und emotionale Bindung an das Heilige Land haben. Die Resolutionen zu Jerusalem und Hebron, die die UNESCO in jüngster Zeit verabschiedet hat, sind genau das, was Terrorgruppen wie die Hamas, die das Existenzrecht Israels…

Die Ignoranz der Israel-Boykott-Bewegung

„Ich wiederhole nochmals: Pro-palästinensische Gruppen in Frankreich beabsichtigen, gegen die Anwesenheit des Ministerpräsidenten des jüdischen Staats bei einer Holocaust-Gedenkveranstaltung in Frankreich zu demonstrieren. Die Rechtfertigung? Hier ist die Erklärung des Präsidenten der Association France-Palestine Solidarité: ‚Was geht diese Veranstaltung Israel an? Der Staat existierte damals [während des Holocaust] nicht.’ Diese…

Neue Töne: Arabische Herrscher prangern Antisemitismus ihrer Gegner an

Von Thomas von der Osten-Sacken „Nirgendwo ist seit dem Untergang Nazideutschlands so viel antisemitische Literatur veröffentlicht worden wie in der arabischen Welt. Das eigentlich beunruhigende an dieser Tatsache ist aber, dass dieses Schrifttum von offiziösen oder staatlichen Verlagen herausgebracht wurde – nicht von Randgruppen der arabischen Gesellschaft, sondern von Kräften…

„Es gab nur den Ruf, die Juden hinauszuwerfen“

„Später erklärte Pax Christi, es habe eine ‚hitzige Debatte‘ stattgefunden, welche die Mitglieder der IKG offenbar als bedrohlich empfunden hätten, ‚weil nach jüdischem Verständnis schon Kritik am Staat Israel als antisemitisch‘ gelte. Hätte es diese hitzige Debatte gegeben, wir hätten gerne mitdiskutiert – spätestens als [der palästinensische Botschafter in Österreich]…

Stadt München gegen Israel-Boykott-Kampagne

„Im Dauerstreit über Veranstaltungen zum Nahost-Konflikt bezieht Münchens Rathauskoalition deutlich Position: In einem am Dienstag veröffentlichten Antrag stellen sich die Stadtratsfraktionen von SPD und CSU vehement gegen die Kampagne BDS (‚Boycott, Divestment, Sanctions‘) und deren Unterstützer. Die Kampagne ruft zum wirtschaftlichen und kulturellen Boykott Israels auf; die Stadt hingegen bekenne…

Linda Sarsour fordert Jihad gegen Donald Trump

„In einer weitgehend selbstbeweihräuchernden Rede vor der Annual Islamic Society of North America (ISNA) am vergangenen Wochenende hat die palästinensisch-amerikanische Aktivistin Linda Sarsour zur ‚besten Form’ des Dschihad gegen die gegenwärtige amerikanische Administration aufgerufen. ‚Ein Wort der Wahrheit im Angesicht des tyrannischen Herrschers oder Anführers, das ist die beste Form…

Das unheilbar gute Gewissen von Pax Christi

Von Alex Feuerherdt Nach einer antiisraelischen Veranstaltung seiner Organisation, auf der Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Linz rüde unterbrochen und zum Schweigen aufgefordert wurden, hat der Präsident von Pax Christi Österreich sein Amt niedergelegt. Dass dieser überraschende Schritt zu einem Umdenken bei der katholischen Friedensbewegung führen wird, muss man jedoch bezweifeln…

UNESCO gedenkt der Holocaustopfer – und der Palästinenser

„Die konkurrierenden Erzählungen des jüdischen und palästinensischen Opferstatus stießen vor dem Weltkulturerbe-Komitee aufeinander, als 21 Mitgliedsstaaten zunächst der Opfer des Holocaust und dann der Palästinenser mit einer Schweigeminute gedachten. Der palästinensische Gesandte Elias Sanbar beteiligte sich an beiden Schweigeminuten. Der israelische Gesandte Carmel Sham Hacohen widersprach der Gleichsetzung, insbesondere aufgrund…