Schlagwort: Antisemitismus

Berliner Festival: Antisemitischer Boykott durch arabische Bands

Weil die diplomatische Vertretung des Staates Israel einen kleinen Reisekostenzuschuss zahlt, haben vier arabische Bands ihre Teilnahme an einem großen Musikfestival in Berlin abgesagt. Zu diesem Boykott aufgerufen hatte die antisemitische BDS-Bewegung. Während der Kultursenator deutliche Worte findet, herrscht bei den anderen eingeladenen Bands bislang Schweigen. Fünfhundert Euro. Das ist…

Islamistischer Terror hat etwas mit dem Islam zu tun

„Die liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moscheegemeinde in Berlin verzeichnet nach Angaben von Gründerin Seyran Ates derzeit weniger Besucher. Viele hätten Angst vor Bedrohungen, sagte die Rechtsanwältin am Freitag in Wiesbaden. Sie selbst hatte nach der Eröffnung der Moschee im Juni Morddrohungen erhalten und steht rund um die Uhr unter Personenschutz. Ates äußerte sich…

„Auschwitz on the beach“: Eine Analogie, die keine sein soll

Von Mena Watch Diese Woche wies Mena Watch in einem Artikel auf die skandalöse Performance „Auschwitz on the beach“ hin, die nächste Woche auf der Documenta in Kassel aufgeführt werden soll. Auch andere Organisationen zeigen sich empört. Die „Informationsstelle Antisemitismus Kassel“ erklärte in einer Stellungnahme:  „Die documenta 14 lädt zu…

Iran: Der gefährlichste antisemitische Aggressor

Seit dem Atomdeal hat Iran sein Image massiv verbessert. Präsident Rohani gilt vielen als gemäßigt. Zu Unrecht. Iran ist eine islam-faschistische Diktatur, daran hat sich seit Khomeinis Machtübernahme nichts geändert. Der neue österreichische Botschafter im Iran, Stefan Scholz, soll bei seinem Amtsantritt gesagt haben, Österreich unterstütze „die Ziele und die…

Antisemitismus wird viel offener geäußert

„Eine deutliche Mehrheit der Juden in Deutschland nimmt Antisemitismus als großes Problem wahr und sieht deswegen sehr pessimistisch in die Zukunft. Dies geht aus einer Studie der University of Applied Sciences Frankfurt am Main (UAS) und des Bielefelder Instituts für interdisziplinäre Konflikt-und Gewaltforschung (IKG) hervor, die am Montag veröffentlicht wurde.…

Anti-israelische Reportage: Arte stellt Perspektiven über Fakten

„Mit antiisraelischer Berichterstattung befassen sich in der Regel vornehmlich proisraelische Blogs. Und kurze Reportagen im Nachmittagsprogramm von Arte sind nur selten Gegenstand der Medienkritik. Der kürzlich vom deutsch-französischen Sender ausgestrahlte 15-minütige Film ‚Gaza: Ist das ein Leben?‘ und die Reaktionen des Senders auf die Kritik daran lösten aber sogar bei…

Die grenzenlose Befangenheit der Foreign Press Association

Von Bassam Tawil Die Foreign Press Association (FPA), eine Organisation, die Hunderte ausländischer Journalisten vertritt, die für verschiedene Medienkanäle in Israel tätig sind, ist aufgebracht. Was ist ihr Problem? Ihrer Ansicht nach hindern die jüngsten israelischen Sicherheitsmaßnahmen in Jerusalem die Journalisten an der Ausübung ihrer Tätigkeit. Die Haltung der FPA,…

Sind iranische Flüchtlinge am wenigsten antisemitisch?

Sehr geehrter Herr Rauscher, in Ihrer Kolumne über den jüngst veröffentlichten Forschungsbericht „Muslimische Gruppen in Österreich“ schreiben Sie, es sei „auch keine Überraschung, dass unter manchen muslimischen Gruppen, vor allem jenen aus israelfeindlichen Regimen, der Antisemitismus sehr hoch ist.“ 62 Prozent der Syrer und 61 Prozent der befragten Türken seien…

Über die Mentalität einer taz-Ressortleiterin

„Marlene Halser, Ressortleiterin Gesellschaft und Medien bei der taz, wittert die jüdische Lobby am Werk. ‚Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate hat der Zentralrat der Juden in Deutschland Kritik an Programmentscheidungen des TV-Senders Arte geübt‘, schreibt sie in deutlich missbilligendem Ton, nachdem Zentralratspräsident Josef Schuster vergangene Woche die recht…

Irans „moderater“ Außenminister Zarif sichert Hamas Unterstützung zu

„Arabischsprachigen Medienberichten zufolge haben sich hochrangige Angehörige der Terrorgruppe Hamas am Montag im Iran mit Vertretern der mächtigen iranischen Revolutionsgarde getroffen. Eine hochrangige Hamas-Delegation traf am Freitag in Teheran ein, um an der Vereidigung des iranischen Präsidenten Hassan Rohani teilzunehmen und ‚einen Neubeginn in den beiderseitigen Beziehungen’ einzuleiten, erklärte die…

Erdogans neue Sittenpolizei

Von Burak Bekdil Ihre Zahl beträgt gerade einmal 17.000 in einer Bevölkerung von 80 Millionen (das sind 0,02 {a7b8b9982d1bbdc5e1caab033d30320c7a19bdb9cd0371a3252625f5cda85985}). Sie sind gleichwertige türkische Bürger. Die meisten stammen aus Familien, die seit Jahrhunderten in dem Gebiet leben, das heute die moderne Türkei ist. Sie zahlen ihre Steuern an die türkische Regierung. Ihre…

ARTE Intifada

Von Stefan Frank Wie jeden Monat, stand der deutsch-französische Sender ARTE auch im Juli wieder wegen bösartiger Demagogie gegen Israel in der Kritik. Und wie schon im Fall der von ihnen mit allen Mitteln bekämpften Antisemitismus-Dokumentation von Joachim Schroeder und Sophie Hafner reagierten die ARTE-Verantwortlichen, indem sie das taten, was…

Wieso wird die Gesellschaft wieder in Religionsgemeinschaften augefteilt?

„Ich glaube, das ganze Dilemma begann, als es irgendwann üblich wurde, alle Menschen, die aus islamischen Ländern kamen, als Muslime zu bezeichnen, ob sie wollten oder nicht. Eines Tages waren sie nicht mehr Iraner, Türken, Syrer, Iraker, sondern Muslime. Damit folgte unser Sprachgebrauch genau dem islamischen Gesetz, nachdem jeder, der…

Eine Reportage muss sich nicht an Fakten halten?

„Den Unterschied zwischen professionellem Journalismus und öffentlich-rechtlichem Fernsehen erklärt die Pressestelle von Arte so: ‚Im Gegensatz zu Dokumentationen, etwa im Dienstag Themenabend, geben Reportagen per definitionem Ausdruck der persönlichen Erfahrungen und Begegnungen eines vor Ort befindlichen Journalisten.‘ Gerade darin bestehe der journalistische Wert dieses Genres, da es persönliche Sichtweisen authentisch…

Palästinensische Autonomebehörde führt Tempelberg-Hetze fort

„Der israelischen Entscheidung zum Trotz, die Sicherheitsmaßnahmen am Tempelberg am 24. Juli zurückzunehmen, heizt die Palästinensische Autonomiebehörde den Ärger der Palästinenser weiter an und nährt weiterhin ihre Befürchtungen, indem sie die verleumderische Behauptung wiederholt, die Al Aqsa-Moschee und Jerusalem seien ‚in Gefahr’ und Israel wolle ‚die Al Aqsa-Moschee zerstören’, um…