Schlagwort: Antisemitismus

Iran: Führender Kleriker droht mit Zerstörung israelischer Städte

„Der führende iranische Geistliche, Ayatollah Ahmad Khatami, hat mit der Zerstörung von Tel Aviv und Haifa gedroht, ‚sollte Israel töricht handeln‘. In seiner vom Staatsfernsehen übertragenen Predigt zum Freitagsgebet sagte der als Hardliner geltende Kleriker, der Iran werde trotz des Drucks des Westens seine Raketenstreitmacht weiter ausbauen. Die Zuhörer quittierten…

Wenn Besessenheit von Juden nicht als Antisemitismus gilt

„Als Abbas am Montag seine Rede hielt, erregte sie unter den Zuhörern wenig Aufsehen. Dass es in der palästinensischen Gesellschaft ein Antisemitismusproblem gibt, wird weitgehend geleugnet. In einer 2006 veröffentlichten Studie, ‚Judeophobia in Context: Antisemitism among Modern Palestinians‘ hieß es beispielsweise, Palästinenser würden ‚mit Blick auf ihren Konflikt [mit Israel]…

Wenn ein Tag gut gewählt war für die Erklärung Trumps, dann der 8. Mai

Von Thomas von der Osten-Sacken Dass der US-Präsident ausgerechnet am 8. Mai dieses Statement zum Iran abgibt, mag Koinzidenz sein. Die Reaktionen aus Deutschland sind es nicht. Während man noch irgendwelche „Nie-Wieder-Rituale“ durchhechelt, ist das Entsetzen groß. Man mag von Trump halten, was man will, er benennt das Kind beim…

Von ehemals 150.000 Juden leben im Irak heute weniger als zehn

„Hinter der hohen Betonmauer um den jüdischen Friedhof in Bagdad liegt Violette Saul unter einem verwitterten und rissigen Grabstein. Er ist eines der letzten Denkmäler, das an eine inzwischen fast ausgestorbene uralte Minderheit erinnert. Nach Tausenden anderen wurde die irakische Krankenschwester dort vor einem Jahrzehnt im Sand eines Landes beerdigt,…

Nach antisemitischer Rede: PLO bestätigt Abbas im Amt

„Mit der Verbreitung antisemitischer Mythen und Verschwörungstheorien in seiner Rede vom Montag hat der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas jede Glaubwürdigkeit als vertrauenswürdiger Partner für den Fall verloren, dass die Palästinenser und Israelis jemals wieder den Mut finden, miteinander zu verhandeln. Der 82jährige Abbas hatte der gesetzgebenden Versammlung der…

Wer laut Federica Mogehrini die Welt in eine dunkle Zeit zurückführt

„Interessant ist, dass die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, die Abbas erst vor einem halben Jahr in Brüssel mit ausgesuchter Bussi-Bussi-Freundlichkeit händchenhaltend empfangen hatte, zwar über eine Sprecherin erklären ließ, Abbas’ Rede sein ‚inakzeptabel‘ – aber keinerlei Konsequenzen im wirklichen Leben ankündigte, schon gar nicht finanzielle. (Dabei stört ganz offenbar auch niemanden,…

Linke und arabische Israel-Mythen entzaubert – von einem linken Araber

Von Fred Maroun Arabische und linke Feinde Israels erheben immer wieder eine Reihe von Anschuldigungen, die sie wiederholen, als wären es Tatsachen. Im Folgenden werde ich diese Mythen aus einer linken, arabischen Perspektive widerlegen. Ich fasse die Fakten zusammen, setze dabei aber viele Links zu anderen Artikeln, die weitere Hintergrundinformationen…

Abbas’ antisemtische Rede bestreitet jüdische Verbindung zu Israel

„Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas erklärte am Montag, der Holocaust sei nicht durch Antisemitismus, sondern durch das ‚gesellschaftliche Verhalten‘ der Juden, unter anderem als Geldverleiher, verursacht worden. In einer langen und verworrenen Rede vor hunderten Anwesenden bei einer der seltenen Sitzungen des Palästinensischen Nationalrats trug Abbas im Rahmen…

Entebbe 1976: Nicht Israelis, sondern Juden wurden ausgesondert

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung, Luigi Heinrich schreibt in seinem Artikel über den Film „7 Tage in Entebbe“ über die von deutschen und palästinensischen Terroristen durchgeführte Entführung eines Air-France-Fluges im Juni 1976: „Die israelischen Geiseln an Bord sollten gegen palästinensische Gefangene ausgetauscht werden.“ Das ist gleich in zweierlei Hinsicht…

In Deutschland ist der Antisemitismus wieder ein Geschäftsmodell

„Das Problem liegt viel tiefer, nämlich in der ambivalenten Haltung des offiziellen Deutschland gegenüber Juden und Israel. Die deutschen Regierungen haben es versäumt, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verbindliche Leitplanken bezüglich der Toleranz von Antisemitismus zu setzen. Einerseits frönt man mit kaum verhohlenem Sündenstolz einer penetranten ‚Erinnerungskultur‘. In deren…

Vorfeldorganisation des iranischen Regimes zu Gast bei Steinmeier

„Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt am Montag in seinem Amtssitz (Schloss Bellevue) die Iran-nahe ‚Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands‘ (IGS) zum Gespräch. Die IGS vertritt rund 150 schiitische Gemeinden und ist Mitglied der Deutschen Islamkonferenz. Doch Verfassungsschützer warnen vor dem ‚extremistisch beeinflussten‘ Verband. Es handelt sich laut den Behörden um…

Muslimischer Antisemitismus ist nicht auf Nahost-Konflikt zurückzuführen

„Weil das Lagebild so unscharf ist, weil auf der einen Seite sich Angst und Panik ausbreiten und auf der anderen eine faktenfreie Nie-wieder-Unerschütterlichkeit bleibt, hat das Berliner Ramer-Institut beim American Jewish Commitee (AJC) 2016 einen Wissenschaftler mit einer Studie beauftragt. Eine Gruppe um den Antisemitismusforscher Günther Jikeli (Indiana University/Universität Potsdam)…

„Israel sollte sich besser nicht auf Deutschland verlassen“

„Der proisraelische Vorstandsvorsitzende des Berliner Springerkonzerns Mathias Döpfner hat in einem aufsehenerregenden Leitartikel in der Welt geschrieben, der jüdische Staat sollte sich besser nicht mehr auf Deutschland verlassen, falls es angegriffen werde und seine Existenz in Gefahr sein sollte. In der Vergangenheit, so Döpfner, habe er auf die bei seinen…

Muslime werfen Manifest gegen Antisemitismus Islamfeindlichkeit vor

„Ein französisches Manifest, in dem angesichts des zunehmenden Antisemitismus die Entfernung bestimmter Passagen aus dem Koran gefordert wird, sorgte am Montag unter Muslimen für Empörung. Sie erklärten, ihre Religion werde ungerechtfertigt ‚vor Gericht gestellt’. Der offene Brief, der am Sonntag in der Zeitung Parisien veröffentlicht wurde, machte eine ‚islamistische Radikalisierung’…

„Frankreichs Juden werden Opfer einer ethnischen Säuberung“

„Mehr als 300 führende Politiker, Intellektuelle und Prominente haben ein Manifest unterzeichnet, in dem erklärt wird, die französischen Juden seien zum Opfer einer von radikalen Islamisten durchgeführten Form von ethnischer Säuberung geworden, und die Elite des Landes habe sich der Entwicklung gegenüber indifferent verhalten. Unter anderem haben der ehemalige Präsident…