Schlagwort: Antisemitismus

Frankreich: Philosoph hat Angst vor öffentlichem Antisemitismus

„Alain Finkielkraut gehört als französischer prominenter Philosoph zu einer kleinen Gruppe von VIPs, die ein normales, paparazzifreies Leben führen, obwohl sie hier in Frankreich einen filmstarähnlichen Wiedererkennungswert haben. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern macht Frankreich aus seinen intellektuellen Helden Berühmtheiten. Sie werden verehrt, zitiert und regelmäßig im Primetime-Fernsehen…

Französischer Imam: Antizionismus ist Antisemitismus

„Der französische Imam Hassen Chalghoumi, der derzeit eine Delegation französischer Muslime in Israel leitet, erklärte am Mittwoch, Antizionismus sei Antisemitismus und beschuldigte die Muslimbruderschaft der Aufwiegelung gegen Juden in Frankreich und in Belgien. Chalghoumi ist zum zweiten Mal in Israel, eine Reise die von ELNET organisiert wurde, einer NGO, die…

Das Ziel von BDS ist das Ende Israels

„BDS ist der Wolf im Schafspelz. Sagt ‚Kritik‘ und meint, auch wenn es viele Mit- und Nachläufer nicht durchschauen: ‚Weg mit Israel‘. (…) BDS fordert die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und Vertriebenen. Das waren 1947/48 rund 750.000. Inzwischen ist von mehr als sieben Millionen die Rede; Nachfahren inklusive. Die meisten…

Antisemitische Predigt im Islamischen Zentrum Kaiserslautern

Von Stefan Frank Das Islamische Zentrum Kaiserslautern (IZK) hat zugegeben, dass sein Imam Said Abu Hafs eine Predigt gehalten hat, in der er behauptete, die Juden seien „verliebt in Gold“, „arrogant“, „versklavten andere Menschen“ und seien bestrebt, „Zwietracht unter Muslimen“ zu säen. Über die offenbar in den Räumlichkeiten des IZK…

Wieder so ein „automatischer“ Vorwurf, der nicht erhoben wurde

Sehr geehrte Presse-Redaktion, [caption id="attachment_8444" align="alignright" width="200"] Antisemitismusforscher Samuel Salzborn[/caption] in seinem Blick in politische Fachzeitschriften geht Burkhard Bischof auf die Europäische Rundschau ein, die sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit dem Antisemitismus in Europa beschäftigt. Bischof zufolge vertrete der Antisemitismusforscher Samuel Salzborn darin „grob vereinfacht interpretiert“ die These, „dass…

Offener Brief an Heiko Maas: Kann ein antisemitisches Regime Dialogpartner sein?

Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Heiko Maas, es mag in ehrenwerter Absicht geschehen sein, dass sie zur Rettung des sogenannten Iran-Deals nach Teheran gereist sind, um einen möglichen Krieg zu verhindern, der zwischen den USA und der Islamischen Republik drohen könnte. Nur scheinen Sie sich im Vorfeld nicht wirklich informiert zu…

Hat Anti-BDS-Beschluss des Bundestages außenpolitische Konsequenzen?

Der begrüßenswerte Beschluss des Deutschen Bundestages, die BDS-Bewegung als antisemitisch einzustufen und ihr öffentliche Räume und finanzielle Mittel zu verweigern, hat die Aktivisten, Unterstützer und Kooperationspartner dieser Bewegung auf die Palme gebracht – nicht nur in Deutschland, sondern auch in den palästinensischen Gebieten. Sie fürchten, dass die Resolution gravierende politische…

Irlands Song-Contest-Teilnehmerin erhielt Drohungen von BDS-Aktivisten

Die irische Sängerin Sarah McTernan, 25, die ihr Land am 18. Mai beim Finale des Eurovision Song Contest in Tel Aviv vertrat, erhielt anschließend Drohungen von Mitgliedern der Anti-Israel-Boykottbewegung. Diese hörten erst auf, als sie damit an die Öffentlichkeit ging. Knapp zwei Wochen nach ihrer Rückkehr vom Gesangswettbewerb in Israel…

Polzei ermittelt gegen Labour-Mitglied wegen Antisemitismus

„Die Polizei hat die Ermittlungen gegen ein Mitglied der Labour Party eingeleitet, dessen ‚Ich hasse Juden!‘-Facebook-Posting vom [Jewish Chronicle) JC, aufgedeckt wurde. Laura Balogh, ein Mitglied der Reading and District Labour Party (RDLP), schrieb auf Facebook eine lange Hetzrede, in der sie sagte: ‚Die meisten Juden, die ich kenne, waren…

Farhud: Der 78. Jahrestag des antijüdischen Pogroms im Irak

„Nur wenige Menschen im Irak wissen genau, was vor [78] Jahren in Bagdad geschah. Doch am 1. und 2. Juni 1941 ereignete sich etwas, was in der Stadt zuvor undenkbar war. Mobs griffen die wohlhabende und einflussreiche jüdische Gemeinde in der Hauptstadt an, töteten mehr als 100 Menschen und plünderten…

Zweierlei Antisemitismus: Deutschland und Großbritannien

Von Florian Markl [caption id="attachment_32142" align="alignright" width="300"] Labour-Parteichef Jeremy Corbyn.[/caption] Als er 2015 zum Vorsitzenden der Labour Party gewählt wurde, hat kaum jemand gedacht, dass der langjährige Parlamentshinterbänkler Jeremy Corbyn jemals britischer Regierungschef werden könnte. Heute, vier Jahre später und inmitten des nicht enden wollenden Brexit-Chaos, scheint dagegen nicht mehr…

Ermittlungsverfahren gegen Labour Party wegen Antisemitismus

„Der Gleichstellungsbeauftragte hat eine formelle Untersuchung gegen die Labour Partei eingeleitet, da ihr vorgeworfen wird, jüdische Menschen ‚unrechtmäßig zu diskriminieren, zu beschimpfen oder zu schikanieren.‘ Der Schritt macht Labour zur zweiten politischen Partei, die sich einer solchen Untersuchung durch die Equality and Human Rights Commission (EHRC) stellen muss. Die erste…

Al-Quds-Marsch: Iran begeht Tag des Hasses gegen Israel

„Tausende Iraner marschierten am Freitag anlässlich des alljährlichen Quds-Tags, im Zuge dessen Demonstrationen im gesamten Nahen Osten stattfinden, während die Trump-Regierung versucht, einen israelisch-palästinensischen Friedensplan vorzulegen. Al-Quds ist der arabische Name für Jerusalem, und der Iran sagt, dass der Tag eine Gelegenheit ist, die Unterstützung für die Palästinenser zum Ausdruck…

Abbas' Fatah-Bewegung verbreitet erneut Ritualmordlegende

„Juden werden bereits seit dem Mittelalter beschuldigt, Kinder zu rituellen Zwecken ermordet, Brunnen vergiftet und noch anderes mehr verbrochen zu haben. Die Palästinenser verweisen regelmäßig auf derartige Ritualmordlegenden und behaupten, dass Israel vorsätzlich palästinensische Kinder tötet. Hier ist ein aktuelles Beispiel aus der Fatah-Bewegung von Mahmud Abbas im Libanon: In…

Das Zentrum für Antisemitismusforschung kooperiert erneut mit einem Israelhasser

Der Berliner Senat hat Fördermittel für ein Kulturprojekt bewilligt, bei dem das Theater eines bekennenden Israelhassers eine wesentliche Rolle spielt. Zuvor hatte ausgerechnet das Zentrum für Antisemitismusforschung für eine Art Unbedenklichkeitsbescheinigung gesorgt. Nicht zum ersten Mal fällt das ZfA durch eine fragwürdige Politik auf. [caption id="attachment_30892" align="alignleft" width="350"] Al-Quds-Marsch in…