Nachdem ein Mitarbeiter mehrere Tweets zugunsten des wegen Antisemitismus kritisierten Akademikers absetzte, will das Ministerium nichts zu der Sache sagen.
Die Vorwürfe kamen als Reaktion auf Berichte, dass hohe Funktionäre der Palästinensischen Autonomiebehörde antisemitische Hetze gegen Israel betrieben hatten.
Kürzlich erschien in der israelischen Tageszeitung Haaretz eine kritische Bilanz des jüdischen Lebens in der Bundesrepublik, das „ritualisiert und abnorm“ sei.
Das Auswärtige Amt veröffentlichte sieben Tweets, in denen Mbembe gegen jede Kritik verteidigt wurde – aber nicht einen Artikel mit Argumenten seiner Kritiker.
Von Ingo Elbe. Der Fall Achille Mbembe wirft Licht auf einen systematischen Defekt des weltweit reüssierenden Modediskurses namens „Postcolonial Studies“.
Einige Medien nehmen den zur (mittlerweile wegen Corona abgesagten) Ruhrtriennale eingeladenen Achille Mbembe in Schutz – mit wenig überzeugenden Argumenten.
Das Gesundheitsministerium der Islamischen Republik veranstaltete einen Wettbewerb für Corona-Karikaturen, die von Antiamerikanismus und Antisemitismus geprägt sind.
In einer Neuauflage der Brunnenvergifterlegende warfen palästinensische Politiker Israel vor, die Westbank absichtlich mit dem Coronavirus zu „kontaminieren“.
Schon im dritten Jahr in Folge soll ein „Israelkritiker“ einer der Top-Acts beim Kulturfestival Ruhrtriennale sein – diesmal der Soziologe Achille Mbembe.