Eine der zentralen Fragen der Wahl wird sein, wie viele der rechten Wähler von Premier Netanjahu so enttäuscht sind, dass sie sich anderen Parteien zuwenden.
Wenn Ben-Gvir verbal provoziert, fordert Europa sofort Sanktionen. Wenn die spanische Polizei dieselben Flottille-Aktivisten blutig schlägt, herrscht Schweigen.
Von Stefan Wachtberger. Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir steht exemplarisch für eine neue politische Radikalität, in der Eskalation und gezielte Grenzüberschreitungen zum Erfolgsmodell geworden sind.
Hisbollah-Führer Naim Qassem fordert Beirut auf, die Verhandlungen mit Israel abzubrechen, und droht mit Sturz der Regierung, sollte sie dem nicht nachkommen.
Von Tim Stosberg. Seit dem 7. Oktober 2023 ist die Rede vom angeblichen israelischen »Siedlerkolonialismus« in progressiven Milieus beinahe zu einem geflügelten Wort geworden.
Im Westjordanland verschiebt sich der Konflikt: weg von klaren Akteuren hin zu unübersichtlichen Dynamiken, die sich kaum noch politisch steuern lassen.
Von Steve Linde. Yitzhak Ben-Hebron entkam als Kind den arabischen Unruhen und kehrte später nach Hebron zurück, um die jüdische Gemeinde in der Stadt wieder aufzubauen.
Von Felix Haibach und Jan Kapusnak. Was bringt Linksradikale, Islamisten und Rechtsextremisten in einen gemeinsamen Mobilisierungsraum gegen Juden und ihren Staat?
Im Gespräch mit Elisa Mercier beschreibt Hessens Antisemitismusbeauftragter Uwe Becker die Initiative zur strafrechtlichen Erfassung der Leugnung des Existenzrechts Israels.
Sowohl Regierung als auch Opposition in Frankreich arbeiten an Gesetzesentwürfen gegen islamistische Einflussnahme, was mit einer Debatte um politische Grundrechte einhergeht.
Einige deutsche Medien schienen einer Niederlage des israelischen Beitrags beim Eurovision Song Contest 2026 in der Wiener Stadthalle regelrecht entgegenzufiebern.
Wie es zu dem scheinbaren Paradoxon kommt, dass Juden Israel ausgerechnet während eines Kriegs als sicheren Ort ansehen, an dem sie ohne Angst leben können.
Von Erfan Frad. Die Ernennung von Ahmed Vahidi zum Revolutionsgardenführer ist keine bloße Umbesetzung in der Bürokratie, sondern das Signal einer strategischen Neuausrichtung.