Von Bassam Tawil. Dass die Hisbollah versucht, den Waffenstillstand mit Israel als glorreichen Sieg zu verkaufen, kommt bei vielen Arabern nicht gut an.
In wenigen Tagen eroberten islamistische Fraktionen im Zuge eines unerwarteten Zusammenbruchs des Regimes und seiner iranischen Milizen große Gebiete im Norden des Landes.
Seit November 2023 greifen die Huthi Schiffe an. Die USA und ihre Verbündeten konnten zwar einige Angriffe abwehren, stoppen ließ sich die Miliz aber nicht.
Entgegen der Einschätzung des israelischen Geheimdienstes von Anfang November geht Jerusalem aktuell doch von mehr Geiseln in Gaza aus, die noch am Leben sind.
Vergangenen Samstag hielt in der Hisbollah-Hochburg Dahieh eine große Anzahl von Trauernden eine Mahnwache zum Tod ihres ehemaligen Anführers Nasrallah ab.
Um die palästinensische Wirtschaft vor dem Kollaps zu retten, dürfen israelische Banken bis November nächsten Jahres weiterhin Geschäfte in Westbank tätigen.
Im Jemen findet zurzeit sowohl eine Eskalation durch die Huthi-Milizen statt wie auch regionale und internationale Bemühungen um eine politische Lösung.