Österreich

Antisemitischer Mob darf in Wien demonstrieren

„Seit Jahren kommt es am so genannten ‚Al-Quds-Tag‘ in vielen Großstädten, so auch in Wien, zu offen antisemitischen Umtrieben. Der ‚Al-Quds-Tag‘ wurde 1979 vom iranischen Holocaustleugnerregime als Kampftag zur Vernichtung Israels eingeführt und wird seither jedes Jahr mit Demonstrationen auf der ganzen Welt begangen. Eine wachsende Zahl von Politikern und Organisationen haben sich in den letzten Jahren zu einem Bündnis…

Protest gegen Iran-Anbiederung: Wiener Architekt schickt Häupl Ehrenzeichen zurück

„Der angesehene, österreichische Architekt Werner Winterstein hat das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wiens an Bürgermeister Michael Häupl zurückgeschickt. Grund: Nachdem er die Benennung des Theodor Herzl-Platzes in Wien durchgesetzt hatte, fühlt er diesen Umstand nicht mehr genügend gewürdigt. Hintergrund: Häupl war im Mai nach Teheran gereist und wurde dort von Oberbürgermeister Mohammad Bagher Ghalibaf empfangen. Ghalibaf war laut eigenen Aussagen…

Veranstaltungsankündigung: Das iranische Regime

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe gegen den sogenannten al-Quds-Tag wird Mena Watch-Mitarbeiter Florian Markl am kommenden Dienstag, dem 28. Juni 2016, an einer Podiumsdiskussion teilnehmen über das iranische Regime teilnehmen. Mit dabei wird auch der Journalist und Dissident Thaer al-Nashef sein, der zuerst von Syrien nach Ägypten geflohen war, bevor er den Weg nach Österreich fand. Am vom iranischen Regime ins…

Wollte Israel zeigen, „wer Herr im Hause ist“?

Sehr geehrte Frau Harrer,Sie schreiben im heutigen Standard, ein Besuch des Generalsekretärs der Arabischen Liga, Nabil Elaraby im Westjordanland sei von Israel verhindert worden, das ihm verboten hätte, „per Hubschrauber nach Ramallah zu fliegen. Eine Gelegenheit zu zeigen, wer Herr im Hause ist.“ Vermutlich stützten Sie sich auf einen Bericht in der Haaretz, die sich auf einen nicht näher benannten…

Veranstaltung: „Die Marke Israel“ (Update)

Alexia Weiss berichtet in der Wiener Zeitung über die Veranstaltung „Die Marke Israel – Darstellung des Staates in den Medien und Ansätze zur besseren Vermarktung“, zu der der MENA-Mitarbeiter Florian Markl als Referent eingeladen war: „Aus David wurde Goliath“.

„Jüngste Journalistin“? Wie einem palästinensischen Mädchen die Kindheit geraubt wird

Sehr geehrte Kurier-Redaktion, in einem Artikel im heutigen Kurier behauptete Karoline Krause-Sandner, ein 10 Jahre altes palästinensisches Mädchen „hat sich selbst zur Journalistin ernannt“, die über Ereignisse in ihrem Heimatdorf Nabi Saleh im Westjordanland berichte. „Janna Jihad Ayyad“ sei eine „Internetsensation“. Erst nachdem sie in drei Vierteln Ihres Beitrags die palästinensische Propaganda von der „jüngste(n) Journalistin“ wiedergegeben hatte, deutete Krause-Sandner…

Veranstaltungsankündigung: „Die Marke Israel“

Am kommenden Dienstag wird unser Mitarbeiter Florian Markl an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die Marke Israel – Darstellung des Staates in den Medien und Ansätze zur besseren Vermarktung“ teilnehmen, die von Keren Hajessod Österreich/Young Leadership veranstaltet wird. Bei Interesse sind bis morgen Anmeldungen per Mail an kh-wien@inode.at möglich. Wann: Dienstag, 14. Juni 2016, 18.30 Uhr Wo: Hotel Astoria Wien, Kärntnerstraße…

Sachliche Kritik statt unbegründeter Angriffe

Im Interview mit Staatssekretärin Muna Duzdar verweist Andreas Koller von den Salzburger Nachrichten auf unsere Kritik an der Geschichtsdarstellung der palästinensisch-österreichischen Geschichte: „Staatssekretärin Duzdar: Integration fällt nicht vom Himmel“.

Der Rabbiner mit den Röntgenaugen

Von Erwin Javor Der Moskauer Oberrabbiner und Vorsitzende der Europäischen Rabbinerkonferenz, Pinchas Goldschmidt, war in Wien zu Gast. Dabei fiel er in der Öffentlichkeit vor allem durch Aussagen über die Blödheit einiger Wiener Juden auf. „Als Gott die Intelligenz verteilte, stellte sich nicht jeder an“, lautete eine seiner meistzitierten Wortspenden. Damit bezog er sich auf Juden, die rechtspopulistische Parteien – wegen…

Sozialdemokratische Lobpreisung der islamistischen Diktatur

Von Florian MarklWiens Bürgermeister hat der iranischen Hauptstadt einen Besuch abgestattet und mit seinem Teheraner Amtskollegen, einem ehemaligen Luftwaffenbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarden, eine Städtekooperation vereinbart. Im Interview mit dem gestrigen Kurier gab der Freund des Spritzweins Auskunft darüber, warum er ausgerechnet mit einem Land kooperieren will, in dem der Alkoholkonsum von Muslimen als „Verbrechen an Gott“ gewertet und schwer bestraft wird…

Die Muslimbruderschaft und andere Demokratiefeinde

„Mein Freundeskreis besteht zu einem großen Teil aus Araberinnen und Arabern verschiedenster Nationalität, einige davon Gläubige, die sich sehr freuen würden, wenn nicht beinahe jede Muslimin, die in Österreich eine Plattform bekommt, über spätestens eine Ecke mit der Muslimbruderschaft oder äquivalent demokratie- und menschenrechtsfeindlichen Vereinigungen unter einer Decke steckt und deren toxische Propaganda in Referate über das ‚emanzipatorische Projekt Islam‘…

Palästinensische Propaganda im ORF-Kulturmontag

Sehr geehrte Redaktion des ORF-Kulturmontag, in Ihrer Sendung am vergangenen Montag brachten Sie einen Bericht mit dem Titel „Identitäts-Suche: Palästinensermuseum Birzeit“, der sowohl in seiner Einseitigkeit als auch im Hinblick auf die manipulative Darstellungsweise in Wort und Bild einem palästinensischen Propagandasender gut zu Gesicht gestanden hätte, nicht aber einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender. Beitragsmacherin Claudia Teissig unternahm nicht einmal den Versuch, einen…

Palästinenser attackieren, Israel wird als Aggressor dargestellt

Von Florian MarklPalästinensische Terroristen attackierten vom Gazastreifen aus Israel mit Raketen, die israelische Luftwaffe reagierte mit Luftschlägen gegen zwei Hamas-Einrichtungen. Welcher der beiden Vorgänge wird in Schlagzeilen hierzulande hervorgehoben, der palästinensische Angriff oder die israelische Reaktion? Die Antwort dürfte kaum mehr überraschen.orf.at:ORF-Teletext:Online-Standard:Kleine Zeitung online:Tiroler Tageszeitung online:Alles beim Alten also in österreichischen Medien: Palästinensischer Raketenterror ist keine Meldung wert, wenn Israel…