Während der klassische, rechtsextreme Judenhass auf konstantem Niveau bleibt, nimmt der israelbezogene Antisemitismus seit dem 7. Oktober 2023 massiv zu.
Im Gespräch mit Elisa Mercier spricht Petra Hemming, Vorsitzende des Vereins Ganey-Tikva über die Solidaritätspartnerschaft mit dem am 7. Oktober 2023 schwer getroffenen Kibbuz Nir Oz.
Von Jenny V. Möhlmann. Mirna Funks dritter Roman hält, was der Titel verspricht. Balagan, Chaos. Innen und außen. Früher und heute. Im Anderen und im Selbst. Politisch und familiär.
Im MENA-Talk spricht Maral Salmassi über ihre Arbeit im Bereich Antisemitismus- und Radikalisierungsprävention, verkürzten Journalismus und Kritik an ihrer Person.
Im Gespräch mit Jenny Möhlmann analysiert Stefan Hensel, ehemaliger Antisemitismusbeauftragter der Stadt Hamburg, den deutschen Kulturbetrieb in Sachen Israelhass.
Wer Aufarbeitung zu Zensur umdeutet, betreibt Täter-Opfer-Umkehr. Der Berlinale-Skandal liegt nicht im Durchgreifen der Politik, sondern im Antisemitismus der Kulturszene.
Von Thorsten Fleck. Eine bisher wenig beachtete Studie der deutsch-israelischen Schulbuchkommission zeigt, warum Integrationskurse kaum zum Abbau von Antisemitismus beitragen.
Im Gespräch mit Elisa Mercier beschreibt die israelische Regisseurin Sharon On ihre Arbeit am Theaterstück über Emmie Arbel und die Rolle von BDS im Kulturbetrieb.
Im Interview sprechen Regula Stämpfli und Isabel Rohner, deren Podcast 2025 als bestes Medium für feministischen Journalismus ausgezeichnet wurde, über ihre Arbeit.
Die deutsche Journalistin Sarah Maria Sander dekonstruiert das für Unkundige leicht zu übersehende Framing in der Berichterstattung über den Nahen Osten.
Im Jahr 2026 scheint man alles über Juden und Israel sagen zu können, was man denkt, und ist noch stolz darauf, endlich die vermeintliche »Wahrheit« auszusprechen.
Von Jan Vahlenkamp. In Hamburg standen kürzlich zwei Exiliraner vor Gericht, weil sie bei einer Demonstration Seiten aus dem Koran gerissen und anschließend verbrannt hatten.
Die gezielte Ermordung von Juden am 7. Oktober 2023 verschwindet in großen Teilen des deutschen Kulturbetriebs hinter einer moralisch aufgeladenen Totalformel.