Deutschland

Westen muss aufhören, Kritik an Islamismus-Grundlagen als „islamophob“ zu bezeichnen

„‚Es gibt einen ganz klaren Zusammenhang zwischen Fundamentalismus, Terror und Grundannahmen der islamischen Orthodoxie‘, sagt Kyai Haji Yahya Cholil Staquf, Generalsekretär der größten Muslim-Vereinigung in Indonesien, in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagsausgabe vom 19. August, zu lesen bei F.A.Z. plus). Insbesondere das Verhältnis von Muslimen zu Nichtmuslimen, sowie die Einstellung von Muslimen zu Staat und Recht seien problematisch…

Warum Sigmar Gabriel so an israelischen Missetaten interessiert ist

„Die meisten Israelis nehmen an – oder taten dies zumindest bis vor kurzem – dass Deutschland ein unverbrüchlicher Freund Israels sei. Daher können sie sich nur schwer vorstellen, dass es Organisationen aktiv unterstützt, die sich an der Kampagne zur Delegitimierung des Existenzrechts Israels beteiligen. Doch mag sich all das seit dem Eklat im April zwischen dem deutschen Außenminister Sigmar Gabriel…

Berliner Festival: Antisemitischer Boykott durch arabische Bands

Weil die diplomatische Vertretung des Staates Israel einen kleinen Reisekostenzuschuss zahlt, haben vier arabische Bands ihre Teilnahme an einem großen Musikfestival in Berlin abgesagt. Zu diesem Boykott aufgerufen hatte die antisemitische BDS-Bewegung. Während der Kultursenator deutliche Worte findet, herrscht bei den anderen eingeladenen Bands bislang Schweigen. Fünfhundert Euro. Das ist der Betrag, mit dem die israelische Botschaft in Deutschland das…

„Auschwitz on the beach“: Eine Analogie, die keine sein soll

Von Mena Watch Diese Woche wies Mena Watch in einem Artikel auf die skandalöse Performance „Auschwitz on the beach“ hin, die nächste Woche auf der Documenta in Kassel aufgeführt werden soll. Auch andere Organisationen zeigen sich empört. Die „Informationsstelle Antisemitismus Kassel“ erklärte in einer Stellungnahme:  „Die documenta 14 lädt zu einer Performance ein, die bereits mit ihrer Ankündigung die nationalsozialistische…

Youtube: „Hass ja, aber nicht zitiert und kommentiert!“

„Im August 2017 waren Hamed Abdel-Samad und Henryk M. Broder zu Gast in der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee. Da Hamed Abdel-Samad nicht mehr ohne Personenschutz das Haus verlassen kann, da eine Todesfatwa über ihn ausgesprochen wurde, waren über ein Dutzend Personenschützer in der Moschee. Das Treffen wurde gefilmt und am 8. August 2017 auf YouTube gestellt. Am 14. August 2017 allerdings löschte YouTube…

Antisemitismus wird viel offener geäußert

„Eine deutliche Mehrheit der Juden in Deutschland nimmt Antisemitismus als großes Problem wahr und sieht deswegen sehr pessimistisch in die Zukunft. Dies geht aus einer Studie der University of Applied Sciences Frankfurt am Main (UAS) und des Bielefelder Instituts für interdisziplinäre Konflikt-und Gewaltforschung (IKG) hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Die Studie besteht aus zwei Teilen: Einer quantitativen Online-Befragung von…

Anti-israelische Reportage: Arte stellt Perspektiven über Fakten

„Mit antiisraelischer Berichterstattung befassen sich in der Regel vornehmlich proisraelische Blogs. Und kurze Reportagen im Nachmittagsprogramm von Arte sind nur selten Gegenstand der Medienkritik. Der kürzlich vom deutsch-französischen Sender ausgestrahlte 15-minütige Film ‚Gaza: Ist das ein Leben?‘ und die Reaktionen des Senders auf die Kritik daran lösten aber sogar bei deutschen Regionalzeitungen Reaktionen aus. In der Westdeutschen Zeitung aus Düsseldorf…

„Auschwitz am Strand“ – Die Documenta über den Einsatz von Zyklon B

Von Thomas von der Osten-Sacken „Auschwitz on the beach“ – so heißt eine Performance, die ab dem 24. August auf der Documenta in Kassel gezeigt wird. Der brasilianische Künstler Dim Sampaio verwendet dafür ein Gedicht des Philosophen Franco Berardi, einem Vordenker der globalisierungskritischen Linken. Beradi verabschiedete sich erst kürzlich medienwirksam aus dem linken „Democracy in Europe“-Netzwerk und schrieb in seiner…

„Die Steuerung des Islam aus dem Ausland ist fatal“

„Manche von [den islamistischen Gewalttätern] waren Drogendealer oder Räuber, manche haben Alkohol getrunken. Das aber heißt nicht, dass sie nicht religiös wären. Für sie ist entscheidend, dass sie durch beispielsweise salafistische Überzeugungen überlegene Menschen geworden sind. Sich selbst definieren sie nicht durch ihre kriminellen Taten, sondern durch die Abwertung anderer Lebensweisen, vor allem der westlichen. Entscheidend ist für sie ihre…

„Gewalt gegen geflüchtete Frauen war lange ein Tabuthema“

„MiMi, so heißt das Projekt. Gewaltprävention mit Migrantinnen für Migrantinnen. Es wird von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), gefördert. Träger ist das Ethnomedizinische Zentrum in Hannover. Eine Einrichtung, die Anfang der Neunzigerjahre die Arbeit eigentlich mit dem Ziel aufnahm, die Gesundheit von Flüchtlingen zu fördern. ‚Gesundheit ist der Motor der Integration‘, sagt Ramazan Salman. Er ist der Mitbegründer…

Über die Mentalität einer taz-Ressortleiterin

„Marlene Halser, Ressortleiterin Gesellschaft und Medien bei der taz, wittert die jüdische Lobby am Werk. ‚Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate hat der Zentralrat der Juden in Deutschland Kritik an Programmentscheidungen des TV-Senders Arte geübt‘, schreibt sie in deutlich missbilligendem Ton, nachdem Zentralratspräsident Josef Schuster vergangene Woche die recht einseitige Dokumentation ‚Gaza: Ist das ein Leben?‘ öffentlich moniert hatte.…

Die Islam-Kritikerin und der Applaus von falscher Seite

„[I] in einem offenen Brief an Familienministerin Katarina Barley habe ich die geplante Förderung eines Workshops kritisiert, der von islamistischen Organisationen veranstaltet wurde. Das Ministerium forderte kurze Zeit später die Absage des Workshops und erklärte, dass die Veranstaltung nicht mehr finanziell unterstützt wird. Ich freue mich sehr über diese Entscheidung des Ministeriums, das damit einen Schritt in die richtige Richtung…

ARTE Intifada

Von Stefan Frank Wie jeden Monat, stand der deutsch-französische Sender ARTE auch im Juli wieder wegen bösartiger Demagogie gegen Israel in der Kritik. Und wie schon im Fall der von ihnen mit allen Mitteln bekämpften Antisemitismus-Dokumentation von Joachim Schroeder und Sophie Hafner reagierten die ARTE-Verantwortlichen, indem sie das taten, was sie am besten können: sich dumm stellen. Mena Watch fragte…

Wieso wird die Gesellschaft wieder in Religionsgemeinschaften augefteilt?

„Ich glaube, das ganze Dilemma begann, als es irgendwann üblich wurde, alle Menschen, die aus islamischen Ländern kamen, als Muslime zu bezeichnen, ob sie wollten oder nicht. Eines Tages waren sie nicht mehr Iraner, Türken, Syrer, Iraker, sondern Muslime. Damit folgte unser Sprachgebrauch genau dem islamischen Gesetz, nachdem jeder, der durch Abstammung als Muslim geboren wurde, ein Leben lang Muslim…

Eine Reportage muss sich nicht an Fakten halten?

„Den Unterschied zwischen professionellem Journalismus und öffentlich-rechtlichem Fernsehen erklärt die Pressestelle von Arte so: ‚Im Gegensatz zu Dokumentationen, etwa im Dienstag Themenabend, geben Reportagen per definitionem Ausdruck der persönlichen Erfahrungen und Begegnungen eines vor Ort befindlichen Journalisten.‘ Gerade darin bestehe der journalistische Wert dieses Genres, da es persönliche Sichtweisen authentisch widerzuspiegeln vermöge, ohne den Anspruch zu erheben, einen komplexen Sachverhalt…