Die Organisation Scholars for Peace in the Middle East hat am Dienstag einen Brief zur Unterstützung des deutschen Antisemitismus-Beauftragten veröffentlicht.
In einem offenen Brief an den deutschen Bundesinnenminister Horst Seehofer haben sich jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen hinter Klein gestellt.
Während Mbembe im Zuge der Diskussion um seinen Antisemitismus mehrfach behauptete, mit BDS nichts zu tun zu haben, legt ein Vorfall von 2018 anderes nahe.
Josef Schuster nimmt den Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung Felix Klein gegen Vorwürfe in Schutz, die in einem offenen Brief erhoben worden waren.
Die internationale jüdische Organisation forderte Heiko Maas dazu auf, nicht länger zu den Vorwürfen gegen einen seiner hochrangigen Diplomaten zu schweigen.
Begründet wird die Entscheidung damit, dass Zweifel an der Unabhängigkeit des Moscheeverbands Ditib von der türkischen Regierung nicht ausgeräumt werden konnten.
Nach 2019 könnte auch dieses Jahr wieder ein hochrangiger Diplomat in den Top Ten der schlimmsten antisemitischen und antiisraelischen Vorfälle landen.
Nun war man wegen der vorigen Jahre etwas nervös über die Programmgestaltung der Frau Carp, weswegen man dieses Jahr ihre Einladungen höchst genau betrachtete.
Nachdem ein Mitarbeiter mehrere Tweets zugunsten des wegen Antisemitismus kritisierten Akademikers absetzte, will das Ministerium nichts zu der Sache sagen.
Kürzlich erschien in der israelischen Tageszeitung Haaretz eine kritische Bilanz des jüdischen Lebens in der Bundesrepublik, das „ritualisiert und abnorm“ sei.