Syriens bewaffnete Rebelleneinheiten: Who is who?
Der Westen will auf der einen Seite den Islamischen Staat (IS) bekämpfen, andererseits aber keinesfalls mit eigenen Bodentruppen in den Krieg in Syrien eingreifen. Einen Schulterschluss mit dem syrischen Regime und dessen Unterstützern einzugehen, wäre nicht nur moralisch widerwärtig und strategisch katastrophal, sondern darüber hinaus auch militärisch sinnlos. Von kurdischen…
Warum die wichtigste islamische Hochschule der Welt den IS nicht verurteilt
Unlängst distanzierte sich der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich in einem Presse-Interview vom islamistischen Terror, indem er erklärte, dieser habe mit dem Islam nicht das Geringste zu tun. Deswegen halte er es eigentlich auch für eine Zumutung, zu Distanzierungen überhaupt gezwungen zu werden. Ähnlich reagierte der Zentralrat der Muslime…
Mit syrischen Truppen gegen den IS? Eine sehr schlechte Idee
Warum nicht auch syrische Regierungstruppen, fragte Frankreichs Außenminister, als er sich öffentlich Gedanken darüber machte, wer im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) als Bodentruppen zur Verfügung stehen könne. Zustimmung erhielt er von der deutschen Verteidigungsministerin, die sich ebenfalls „Teile der Truppen in Syrien“ als Verbündete vorstellen kann. Dass ein…
Von Israel lernen!
„Sollen wir nach den Pariser Anschlägen von Israel lernen? Nein, sicher nicht“, meint ein Journalist auf einem schweizerischen Newsportal. Ihm widersprechend erklärt Stefan Frank auf Audiatur online, warum schon aus der Fragestellung das anti-israelische Ressentiment spricht und setzt sich mit den Argumenten der Feinde des jüdischen Staates auseinander, die ihm…
Die Islamisten und der Koran
Eines der am öftesten und seit den Anschlägen von Paris wieder vermehrt zu hörende Argumente in der Diskussionen über den Islamischen Staat lautet, der IS habe nichts mit dem Islam zu tun. Mögen die Ideologen des Terrors ihre Taten auch noch so oft mit Verweisen auf den Koran zu legitimieren…
Zunehmende Repression durch das iranische Regime
Im Iran geht gerade die größte Verhaftungswelle seit den Protesten gegen die gefälschten Präsidentenwahlen von 2009 vonstatten, ohne dass dies im Westen auch nur zur Kenntnis genommen würde. Da man das iranische Regime als neuen Garanten für Stabilität in der Region und Partner im Kampf gegen den Terror betrachten will,…
Terror gegen Israel: Doppelte Standards
Von Alex FeuerherdtNach wie vor kommt es in Israel täglich zu Angriffen von Palästinensern mit Messern, Autos, Molotow-Cocktails und Schusswaffen. Besonders blutig verlief der vergangene Donnerstag, als erst in Tel Aviv zwei Juden beim Gebet erstochen und wenig später im Westjordanland ein Israeli, ein Palästinenser und ein amerikanischer Tourist aus…
Die Juden, die hinter allem stecken
Eine französische Journalistin, die im zuletzt in die Schlagzeilen geratenen Viertel Seine-Saint-Denis lebt, wollte herausfinden, was die örtlichen Jugendlichen über die Terroranschläge von Paris denken. Konnten die Bilder des Blutbades „sie tatsächlich vollkommen kalt lassen und nicht doch zumindest den Anflug von Ekel hervorrufen oder eine Identifizierungen mit den Opfern?“…
Der Standard weigert sich erneut, Terror gegen Juden beim Namen zu nennen
Die bereits rund zwei Monate andauernde Serie palästinensischer Terrorattacken auf Israelis nimmt kein Ende. Bei einem Attentat im Westjordanland wurde ein israelischer Soldat erstochen und ein weiterer verletzt, als ein palästinensischer Attentäter sie mit einem Messer angriff. In Jerusalem versuchten zwei mit Scheren bewaffnete Palästinenserinnen einen 70 Jahre alten Palästinenser…
Palästinensischer Terror unkenntlich gemacht
Angesichts der palästinensischen Terrorwelle der vergangenen Wochen haben wir des Öfteren darauf hingewiesen, wie in der Berichterstattung in Medien hierzulande immer der Unterschied zwischen Tätern und Opfern, Angreifern und Angegriffenen eingeebnet und damit der palästinensische Terror unkenntnlich gemacht wird. Dass dies keineswegs ein rein österreichisches Phänomen ist, bewies am Sonntag…
Israels Atomwaffen als Mittel, „die Gegner zu vernichten“?
In der heutigen Presse widmete sich Burkhard Bischof in seiner Zeitschriftenschau der internationalen Debatte über das iranische Atomprogramm nach dem Abschluss des Wiener Abkommens im vergangenen Juli. Dabei bekrittelte er nicht nur den „gewohnt aggressiv-propagandistisch(en)“ Stil von Israels Ministerpräsident Netanjahu, sondern kritisierte auch, dass in keinem der zahlreichen Aufsätze darauf…
Zweierlei Arten von Terroropfern: Leugnung antisemitischer Gewalt im Standard
„Gibt es zweierlei Arten von Terroropfern?“, fragt Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), in einer Presseaussendung, nachdem der bislang blutigste Tag der aktuellen palästinensischen Terrorwelle gegen israelische Juden hierzulande mit eisigem Schweigen quittiert wird. Blickt man in österreichische Tageszeitungen, so muss man Deutschs Frage eindeutig bejahen: Fünf Menschen wurden…
Diplomatische Anerkennung der islamistischen Barbarei – Update
Wie angekündigt, kamen gestern in Frankfurt Vertreter der Friedensbewegung zusammen, um eine Frage zu diskutieren, die deutschen Friedensfreunden schwer am Herzen liegt: Wäre es nicht endlich an der Zeit, den Islamischen Staat diplomatisch anzuerkennen? Dass auch die verheerenden Anschläge von Paris am unbedingten Wunsch nichts ändern würden, der islamistischen Barbarei…
Konfessionelle Spannungen im Irak
Sehr geehrte Presse-Redaktion, in seinem Gastkommentar schreibt Peter R. Neumann im Hinblick auf den Irak und den Islamischen Staat, die „konfessionellen Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten … sind letztlich ein Produkt des amerikanischen Eingreifens 2003 und der tragischen Kettenreaktion, die so in Gang gesetzt wurde.“ Es mag ja populär sein,…
Attacken in Israel – kein Terrorismus?
Spiegel Online veröffentlicht eine Fotostrecke mit dem Titel: „Attentate weltweit: Im Visier der Terroristen“ – und dreimal dürfen Sie raten, welches Land unter den 22 Beispielbildern nicht zu finden ist. Da Angriffe auf Israelis – von Messer- und Autoattacken bis hin zu Selbstmordanschlägen – oftmals als vielleicht überzogene, aber irgendwie…
EU-Kennzeichnungsregeln schaden Friedensverhandlungen
Die von der EU kürzlich beschlossenen Kennzeichnungsrichtlinien für israelische Produkte, die im Westjordanland, in Ostjerusalem oder auf den Golanhöhen hergestellt werden, sind nicht nur deshalb ein Skandal, weil unter allen Staaten der Welt allein der jüdische einem solchen Reglement unterworfen wird, sondern auch, weil sie Frieden zwischen Israel und den…
Bataclan: Ein antisemitischer Anschlag
Kaum etwas bringt die Ideologie von Islamisten so auf den Punkt wie jener Satz, mit dem al-Qaida im März 2004 ihre mörderischen Anschläge von Madrid höchstselbst erklärte: „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod.“ „Ihr“, das ist in den Augen dieser besessenen Muslime der gottlose, verderbte Westen mit seinen…
Paris und der übliche Verdächtige Israel – Update
Wie gestern berichtet, stellte eine Israel-Hasserin aus den Reihen des Free Gaza Movement zumindest die Möglichkeit in den Raum, der jüdische Staat könnte hinter den Terrorattacken von Paris stecken. Die offizielle Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) al-Hayat al-Jadida ging einen Schritt weiter: Sie stellte die beliebteste Frage aller Verschwörungstheoretiker nach…
Alle verurteilen Terror gegen „unbescholtene Bürger“ – Juden zählen allerdings nicht dazu
Aus der ganzen Welt sind in diesen Tagen Verurteilungen der Anschläge von Paris zu vernehmen. Sogar das iranische Regime, der weltweit wichtigste staatliche Förderer des Terrorismus, dem die islamische Welt über den Umweg der libanesischen Hisbollah die Einführung des modernen Selbstmordattentats zu verdanken hat, spricht sich gegen die Gewalt aus.…
Paris und der übliche Verdächtige Israel
Der antisemitische Israel-Hasser zeichnet sich dadurch aus, dass nichts Schreckliches auf der Welt geschieht, für das er nicht den jüdischen Staat verantwortlich macht. Mary Hughes-Thompson, Mitbegründerin des Free Gaza Movement und auf Twitter unter dem bezeichnenden Namen „Mariapalestina“ zu finden, ist so ein Fall. Schon nach den Anschlägen auf die…
Aufgabe des iranischen Atomprogramms?
Sehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten, in der aktuellen SN-Wochenendausgabe ist im Zusammenhang mit dem Besuch einer Wirtschaftsdelegation im Iran zu lesen, dass das sogenannte Wiener Abkommen im Atomstreit eine „Voraussetzung für die schrittweise Aufhebung des Embargos ist. Zuvor muss der Iran sein Atomprogramm aufgeben.“ Diese Behauptung ist in geradezu…