Mena-Exklusiv

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Holocaust-Gedenktag in Irakisch-Kurdistan (Update)

Der Beitrag „Holocaust-Gedenktag in Irakisch-Kurdistan“ ist in überarbeiteter Version in der Jüdischen Allgemeinen abgedruckt worden unter dem Titel: „Wunderbare Freundschaft. Die Autonome Region Kurdistan sucht Nähe zu Israel“.

Wie europäische und amerikanische Steuergelder an palästinensische Terroristen fließen

Von Florian Markl Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) bezahlte jahrelang Gehälter an verurteilte palästinensische Terroristen in israelischen Gefängnissen. Die Höhe der Zahlungen folgte einer einfachen, wenn auch blutrünstigen Logik: Je schwerer der begangene Anschlag und je länger die daraus resultierende Haftstrafe, desto höher das monatliche Gehalt. Finanziert wurde das mit internationalen Unterstützungsgeldern – vor allem also mit dem Geld amerikanischer und…

Mahmud Abbas: „Die Palästinenser haben das Alphabet erfunden“

Mahmud Abbas greift mit Vorliebe zu geschichtsklitternden Argumenten, um die historische Verbindung der Juden zum Land Israel zu leugnen und so dem jüdischen Staat, den er als solchen nicht anerkennen möchte, die Legitimität zu entziehen. So erklärt der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde den Juden Jesus schon einmal zu einem „Palästinenser, der die frohe Botschaft brachte und eine Führungsgestalt für Millionen…

Beim Verhungern immer gut auf die Gesundheit achten!

Von Florian Markl und Thomas von der Osten-Sacken Seit Wochen sind die von Rebellen gehaltenen Teile Aleppos de facto eingeschlossen, systematisch bombardieren die russische und syrische Luftwaffe die einzige Straße, die noch aus der Stadt herausführt. Die Castello Road ist zur Todesfalle geworden, Versorgung kommt kaum mehr durch. Aber offenbar soll Aleppo nicht nur ausgehungert werden – Assad und seine…

Palästinenser: Sex in Gaza-City

Von Khaled Abu Toameh Sex ist in der konservativen palästinensischen Gesellschaft ein Tabuthema. Für viele war es daher eine böse Überraschung, als kürzlich an die Öffentlichkeit gelangte, dass die sexuelle Belästigung in dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen um sich greift. Die in Beirut ansässige, der Hisbollah nahestehende Zeitung Al-Akhbar hat darüber einen in starke Worte gefassten Bericht veröffentlicht. Er…

Sachliche Kritik statt unbegründeter Angriffe

Im Interview mit Staatssekretärin Muna Duzdar verweist Andreas Koller von den Salzburger Nachrichten auf unsere Kritik an der Geschichtsdarstellung der palästinensisch-österreichischen Geschichte: „Staatssekretärin Duzdar: Integration fällt nicht vom Himmel“.

Warum die französische Sicht des palästinensisch-israelischen Konflikts grundlegend verkehrt ist

Von Florian MarklFrankreich legte vor Beginn der von ihm angestoßenen Konferenz in Paris eine Art Positionspapier zum palästinensisch-israelischen Konflikt vor. Dieser, so wurde daraus in der Presse zitiert, „treibt radikale Rhetorik und extremistische Gewalt“ im Nahen Osten an. Knapper lässt sich nicht formulieren, warum die französische Sicht des Konflikts und die daraus abgeleiteten politischen Initiativen grundverkehrt sind: Sie verwechseln fundamental…

Der Rabbiner mit den Röntgenaugen

Von Erwin Javor Der Moskauer Oberrabbiner und Vorsitzende der Europäischen Rabbinerkonferenz, Pinchas Goldschmidt, war in Wien zu Gast. Dabei fiel er in der Öffentlichkeit vor allem durch Aussagen über die Blödheit einiger Wiener Juden auf. „Als Gott die Intelligenz verteilte, stellte sich nicht jeder an“, lautete eine seiner meistzitierten Wortspenden. Damit bezog er sich auf Juden, die rechtspopulistische Parteien – wegen…

Sozialdemokratische Lobpreisung der islamistischen Diktatur

Von Florian MarklWiens Bürgermeister hat der iranischen Hauptstadt einen Besuch abgestattet und mit seinem Teheraner Amtskollegen, einem ehemaligen Luftwaffenbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarden, eine Städtekooperation vereinbart. Im Interview mit dem gestrigen Kurier gab der Freund des Spritzweins Auskunft darüber, warum er ausgerechnet mit einem Land kooperieren will, in dem der Alkoholkonsum von Muslimen als „Verbrechen an Gott“ gewertet und schwer bestraft wird…

Wie Europa sich an der Delegitimierung Israels beteiligt

Von Alex Feuerherdt Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schädigt weltweit niemand die Gesundheit von Menschen und die Umwelt so stark wie Israel. Nicht anders ist eine Resolution zu verstehen, die von dieser UN-Einrichtung unlängst mit großer Mehrheit verabschiedet wurde – mit ausdrücklicher Zustimmung aus Europa. Damit setzt sich ein katastrophaler Trend fort: Immer öfter beteiligen sich die EU und ihre Mitgliedsländer…

Seite an Seite gegen den Islamischen Staat

Mit Hilfe der US-Luftwaffe stürmen dieser Tage schiitische Milizionäre die Stadt Fallujah im Irak. Die überwältigende Mehrheit von ihnen ist nicht etwa der irakischen Regierung verpflichtet, sondern hat dem obersten Revolutionsführer im Iran, Ayatollah al-Khamenei, die Treue geschworen. Berichten zufolge sollen sie von niemand geringerem als Qassem Soleimani geleitet werden, dem Befehlshaber der al-Quds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden. Gleichzeitig findet in…

Gaza: Systematische Erziehung zum Hass – selbst im Volksschultheater

Von Florian MarklGegen Ende des Lehrjahres präsentiert eine Volksschule in Gaza die Aufführung des Schultheaters. Das klingt nicht unüblich, ist es aber – denn unter der Herrschaft der islamistischen Hamas ist selbst die Volksschul-Theatergruppe Teil der systematischen Erziehung zum Hass auf Israel. So kommt es, dass die Kinder hier als Terroristen spielen, die ausziehen, um israelische Soldaten zu töten. Was…

Israels angebliche Partner im Friedensprozess feiern Selbstmordattentäterin

Von Florian MarklEnde März 2002 sprengte sich Ayyat al-Akhras in einem Supermarkt in der Nähe von Jerusalem in die Luft und riss dabei zwei Menschen mit in den Tod, 28 weitere wurden verletzt. Zum Zeitpunkt des Selbstmordanschlages war sie gerade einmal 17 Jahre alt. Geschickt wurde sie damals nicht etwa von den Islamisten der Hamas, sondern von der angeblich ‚moderaten‘…

Sind europäische Mächte schuld an den Problemen des Nahen Ostens?

Viele Medien nehmen den 100. Jahrestag des sogenannten Sykes-Picot-Abkommens zum Anlass, um die Art und Weise zu verurteilen, wie die europäischen Mächte Großbritannien und Frankreich in Folge des Ersten Weltkrieges den Nahen Osten untereinander aufgeteilt hätten. Doch wie der Historiker Efraim Karsh hervorhebt, ist fast alles an den gängigen Geschichten über das Abkommen und seine Folgen unzutreffend:„Einer weit verbreiteten Sichtweise…