Mena-Exklusiv

Alle News, aktuelle Beiträge und Reportagen dieser Kategorie wurden von renommierten Autoren exklusiv für Mena-Watch verfasst und sind auf keiner anderen Seite im Netz zu lesen.

Exklusive Beiträge sind auch in den entsprechenden Kategorien eingeordnet und am  zu erkennen, mit dem sie markiert sind.

Gazastreifen: Die Politik „Geld für Ruhe“ ist gescheitert

[caption id="attachment_34697" align="alignright" width="300"] Geld aus Katar für die Hamas führte nicht zu einem Ende der Angriffe auf Israel.[/caption] Nach den monatelangen Ausschreitungen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel, bei denen die Terrororganisation Hamas immer wieder zu gewaltsamen Angriffen auf Israel und dessen Bürger aufgerufen hatte, wurde im November 2018 eine im Grunde einfach zu verstehende Vereinbarung getroffen:…

Die Einseitigkeit des UN-Menschenrechtsrats auf einen Blick

Von Florian Markl Jahreswechsel bieten immer einen willkommenen Anlass, Bilanz zu ziehen. Das tut auch der UN-Menschenrechtsrat, der mit einer durchaus unbescheidenen Broschüre Einblick in „Führungsstärke, Entschlossenheit und Kooperation in der wichtigsten Menschenrechtsreinrichtung der Vereinten Nationen“ geben will. Herausgekommen ist dabei ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die Arbeit des Rats seit dessen Gründung im Jahre 2006 vor allem durch Eines…

Palästinenser: „Verkauft nicht an Juden“ als Prinzip

Wer im Westjordanland und in Ostjerusalem als Palästinenser ein Stück Land oder eine Immobilie an Juden verkauft, muss mit dem Schlimmsten rechnen: Es droht nicht nur die Verurteilung zu einer langen Haftstrafe oder sogar zum Tode, sondern auch der völlige gesellschaftliche Ausschluss. Denn solche Geschäfte werden als Kapitalverbrechen betrachtet. Das stört in Europa jedoch kaum jemanden, während man sich über…

Kein Ende des Sterbens in Syrien

Von Thomas von der Osten-Sacken In syrischen Städten unter Kontrolle des Regimes wächst seit Monaten der Unmut über Versorgungsengpässe, hohe Preise und die allgemeine Korruption. Selten wagen Syrerinnen und Syrer jedoch, sich öffentlich zu beschweren, die Angst vor den omnipräsenten Geheimdiensten ist groß. Umso bezeichnender ist, was aus Aleppo nun gemeldet wird. „Seit letzter Woche erscheinen auf regimenahen Social-Media-Seiten Posts,…

Palästinensischer Kleriker: „Muslime müssen die Juden hassen“

„Muslime müssen die Juden hassen“, sagte der palästinensische Kleriker Scheich Saed al-Tubasi am 7. Januar bei einer Pressekonferenz, in der er vor einer „Normalisierung“ im Verhältnis zwischen Muslimen und Juden warnte und den Juden ein Streben nach einem Israel „vom Nil bis zum Euphrat“ unterstellte. Der kuwaitische Internetfernsehsender Al-Foz hat die Rede aufgezeichnet, die Medienbeobachtungsstelle MEMRI, die arabische Fernsehsender und…

Felsendom in Jerusalem: Betreten mit Kippa verboten

Am Montag kam es einmal mehr zu einem Zwischenfall auf dem Tempelberg in Jerusalem. Wachen am Eingang des Felsendoms verweigerten einem israelischen Polizisten den Zutritt für einen Routinecheck, weil er eine Kippa trug. Firas Dibs, Sprecher der islamischen Waqf-Behörde, die das Gelände beaufsichtigt, sagte, dass daraufhin Dutzende Gläubige mit der Polizei aneinander geraten seien. Anschließend verbarrikadierten sich die Protestierenden im…

Wenn Israelis in Malaysia nicht schwimmen dürfen

Von Thomas Eppinger Der malaysische Ministerpräsident Mahathir Mohamad ist ein schäbiger Antisemit. Nicht, dass es auch Antisemiten gäbe, die nicht schäbig wären, aber wenn man sich ärgert, darf man auch einmal ein überflüssiges Adjektiv verwenden. Dr. M, wie er zuhause genannt wird, gibt den Juden die Schuld für alle Probleme im Nahen Osten und bezeichnete sie als „hakennasig“. 1994 verbot…

Palästinensischer Minister verbreitet Klischee vom giftmischenden Juden

Von Stefan Frank [caption id="attachment_36377" align="alignleft" width="350"] PA-Minister Hussein Al-A’araj (Quelle: Facebook)[/caption] Hinter dem verbreiteten Drogenkonsum in den Palästinensischen Autonomiegebieten, vor allem unter jungen Leuten, stecke ein Plan der Israelis, diese Jugendlichen mit Drogen zu versorgen, um sie zu schwächen; diese Ansicht vertraten ein Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) sowie der Präsident und der Dekan der arabischen Al-Quds-Universität bei einer…

Neue UNO-Farce: Jemen soll Einhaltung von Frauenrechten überwachen

Von Stefan Frank [caption id="attachment_36222" align="alignleft" width="300"] Zur Vergrößerung auf Bild klicken[/caption] Der Jemen steht in dem vom World Economic Forum jährlich veröffentlichten Global Gender Gap Report, der die Staaten der Welt nach dem Grad der Gleichstellung bzw. der Diskriminierung von Frauen bewertet, seit 13 Jahren ununterbrochen auf dem letzten Platz. Frauen werden dort nach Ansicht der Autoren noch stärker…

Abbas droht – mal wieder – mit der Aufkündigung der Osloer Verträge

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, warnte, dass das Einfrieren der Friedensverhandlungen und die „anhaltende Siedlungspolitik“ in der Westbank das Ende der Kooperation mit Israel bezüglich der Sicherheits- und Wirtschaftsverträge sein werde. Dieselbe Autonomiebehörde also, die zum Märtyrertum ermuntert, beschwert sich nun über Sicherheitsabkommen. Dieselbe Behörde, deren 6.000 Polizeibeamte in ihren Einsatzstellen verbleiben, wenn die israelische Armee Attentäter sucht…

Israel: Alle Staatsbürger sind rechtlich gleichgestellt

Sehr geehrter Herr Hauenstein, Sie schreiben in der Kronen Zeitung unter dem Titel „Bürger zweiter Klasse“, die Drusen seien in Israel „die einzigen nicht-jüdischen Staatsbürger, denen der Militärdienst offensteht“. Das ist schlicht falsch. Der verpflichtende Militärdienst gilt in Israel grundsätzlich für Juden, Drusen und Tscherkessen. Angehörige anderer Bevölkerungsgruppen werden zwar nicht eingezogen, der Militärdienst steht ihnen aber sehr wohl offen.…