Mena-Exklusiv

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„Free Hijab Day“: Wenn ein Bild mehr sagt als 1000 Worte

Von Thomas von der Osten-Sacken Über den „Free Hijab Day“, der – ob gewollt oder nicht – zeitgleich mit dem Jahrestag von Ayatollah Khomeneis Landung in Teheran begangen wird, kann man lange Kritiken schreiben. Man kann sich diese Arbeit auch sparen und bloß dieses Bild von der Facebook-Seite der Veranstalter teilen, das besser als alle Worte zusammenfasst, worum bei diesem Tag…

Was die Deutsche Welle unter Ausgewogenheit versteht

Was in Deutschland ein Vorgehen „gegen Hetze im Internet“ ist, ist, wenn es in Israel passiert, „Überwachung“, „Zensur“ und „schwindende Meinungsfreiheit“. „‚Sie haben Angst vor der Wahrheit‘ – Palästinenser kritisieren Israels Internetzensur“, lautet der plakative Titel eines am 18. Januar auf der Website der Deutschen Welle erschienenen Beitrags. Verfasst hat ihn die Anti-Israel-Aktivistin Tessa Fox, die regelmäßig für die Deutsche…

Was die US-Geheimdienste über den Iran zu sagen haben

Von Florian Markl Die US-Geheimdienste, so berichteten etliche deutschsprachige Medien in den vergangenen Tagen, widersprechen in ihrer Einschätzung internationaler Bedrohungen in vielen Punkten dem amerikanischen Präsidenten. Sie glaubten etwa nicht, dass „Nordkorea seine Atomwaffen aufgibt, außerdem sehen sie derzeit keine konkreten Indizien für die Entwicklung einer iranischen Atombombe“. Präsident Trump gehe im Gegensatz dazu davon aus, „dass Teheran weiter nach…

Und wieder wird Israel an den Pranger gestellt

[caption id="attachment_36624" align="alignright" width="300"] Die Knesset, das israelische Parlament.[/caption] In einem Presse-Gastkommentar unternahm John Bunzl am vergangenen Donnerstag wieder einmal einen seiner Rundumschläge gegen Israel. Aus Anlass der bevorstehenden Parlamentswahl unternahm er den Versuch, den jüdischen Staat als bloß vorgeblich demokratisch zu diffamieren und schlussendlich als Apartheid-Staat an den Pranger zu stellen. Gestern veröffentlichte die Presse eine Replik von Mena-Watch-Mitarbeiter…

Schlimmer als je zuvor: Massenhinrichtungen in syrischen Gefängnissen

Nach fast acht Jahren fällt es zunehmend schwer, das Grauen in Syrien überhaupt noch beschreiben zu können. Man verfällt in Redundanzen, merkt, dass man die immer gleichen Sätze und Redewendungen zu benutzen beginnt, die doch alledem, was vor Ort geschah und geschieht, nicht einmal annähernd gerecht zu werden können. Hin und wieder wird man aber doch mit Nachrichten konfrontiert, die…

Linkspartei: Grotesker Angriff auf interne BDS-Kritiker

Im niedersächsischen Oldenburg bietet die örtliche Jugendorganisation der Linkspartei einen Vortrag zur Aufklärung über die antisemitische BDS-Bewegung an. Das versetzt einige Parteimitglieder, darunter auch prominente, dermaßen in Rage, dass sie sich an einem Aufruf beteiligen, in dem die Absage der Veranstaltung gefordert wird und die Veranstalter als Rassisten verunglimpft werden. Dieser Appell ist abstruser, israelfeindlicher und verschwörungstheoretischer Unsinn. Innerhalb der…

Gestern Sonntagsreden, heute Handel mit dem iranischen Regime

Außenminister Heiko Maas anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar: „Die Auseinandersetzung mit dem NS-Unrecht hat dazu beigetragen, dass unser Land heute liberal, weltoffen und friedlich ist. Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Was wir jetzt brauchen, sind neue Ansätze, um historische Erfahrungen für die Gegenwart zu nutzen. Unsere Geschichte muss von einem Erinnerungs- noch stärker zu einem Erkenntnisprojekt werden.…

Nach syrischen Drohungen: Israel erweiterte Iron-Dome-Abwehrsystem um Tel Aviv

Am sonst so entspannten Donnerstagabend ging ein Raunen durch Tel Aviv. Aufgeregt wurde darüber geredet, ob ein syrischer Angriff auf den Ben-Gurion-Flughafen bevorstehe und deshalb der sogenannte Iron Dome im Großraum Tel Aviv aufgestellt werde. Wie sich herausstellte, war zumindest Letzteres nicht nur ein Gerücht: Tatsächlich wurden mehrere israelische Raketenabwehrbatterien um Tel Aviv und im Süden des Landes in Position…

Bruder Maduros Freunde im Nahen Osten

Von Thomas von der Osten-Sacken Aus dem Kreis der Unterstützer des angeschlagenen venezolanischen Präsidenten Maduro tut sich einer im Augenblick ganz besonders hervor: sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan. Sogar als „Bruder“ bezeichnete er den lateinamerikanischen Despoten: „Mein Bruder Maduro! Stehe aufrecht, wir sind an Deiner Seite.“ Das mag auf den ersten Blick verwundern, war Venezuela bislang doch vor allem…

We remember. Zu welchem Zweck?

Am Morgen des 27. Jänner 1945 erreichten die ersten Rotarmisten der 60. Armee unter Generaloberst Kurotschkin das Lager Auschwitz III-Monowitz. Am Nachmittag befreite die Rote Armee dann das Stammlager Auschwitz und das Lager Birkenau. Die meisten SS-Wachen hatten sich bereits abgesetzt, dennoch mussten bei den Kämpfen noch zwei russische Soldaten ihr Leben lassen. In der Nacht davor hatte die SS…

Gazastreifen: Die Politik „Geld für Ruhe“ ist gescheitert

[caption id="attachment_34697" align="alignright" width="300"] Geld aus Katar für die Hamas führte nicht zu einem Ende der Angriffe auf Israel.[/caption] Nach den monatelangen Ausschreitungen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel, bei denen die Terrororganisation Hamas immer wieder zu gewaltsamen Angriffen auf Israel und dessen Bürger aufgerufen hatte, wurde im November 2018 eine im Grunde einfach zu verstehende Vereinbarung getroffen:…

Die Einseitigkeit des UN-Menschenrechtsrats auf einen Blick

Von Florian Markl Jahreswechsel bieten immer einen willkommenen Anlass, Bilanz zu ziehen. Das tut auch der UN-Menschenrechtsrat, der mit einer durchaus unbescheidenen Broschüre Einblick in „Führungsstärke, Entschlossenheit und Kooperation in der wichtigsten Menschenrechtsreinrichtung der Vereinten Nationen“ geben will. Herausgekommen ist dabei ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die Arbeit des Rats seit dessen Gründung im Jahre 2006 vor allem durch Eines…

Palästinenser: „Verkauft nicht an Juden“ als Prinzip

Wer im Westjordanland und in Ostjerusalem als Palästinenser ein Stück Land oder eine Immobilie an Juden verkauft, muss mit dem Schlimmsten rechnen: Es droht nicht nur die Verurteilung zu einer langen Haftstrafe oder sogar zum Tode, sondern auch der völlige gesellschaftliche Ausschluss. Denn solche Geschäfte werden als Kapitalverbrechen betrachtet. Das stört in Europa jedoch kaum jemanden, während man sich über…

Kein Ende des Sterbens in Syrien

Von Thomas von der Osten-Sacken In syrischen Städten unter Kontrolle des Regimes wächst seit Monaten der Unmut über Versorgungsengpässe, hohe Preise und die allgemeine Korruption. Selten wagen Syrerinnen und Syrer jedoch, sich öffentlich zu beschweren, die Angst vor den omnipräsenten Geheimdiensten ist groß. Umso bezeichnender ist, was aus Aleppo nun gemeldet wird. „Seit letzter Woche erscheinen auf regimenahen Social-Media-Seiten Posts,…