Die Behauptung, die historischen Tempel in Jerusalem habe es nie gegeben, dient dem Bestreiten aller jüdischen Ansprüche auf das Land.
Der Tempelberg/Haram asch-Scharif in Jerusalem ist sowohl für Juden als auch für Muslime von großer religiöser Bedeutung. Er ist einer der Brennpunkte des palästinensisch-israelischen Konflikts. Die längste Zeit standen sowohl die frühere Existenz der beiden jüdischen Tempel als auch die Bedeutung Jerusalems im Islam außer Streit.
Heute ist das völlig anders, hat doch die palästinensische Führung eine geschichtsrevisionistische Kehrtwende vollzogen: Sie bestreitet die historische Existenz der jüdischen Tempel wie jeglichen jüdischen Bezug zu Jerusalem und dem Land.
Der palästinensische Geschichtsrevisionismus dient dem Zweck, jüdische Ansprüche für null und nichtig zu erklären. Da es den Tempel und sonstige Bezüge der Juden zu Jerusalem und dem Land nie gegeben habe, habe auch der Staat Israel keine Existenzberechtigung.
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