Keine Sicherheit für Syrien-Rückkehrer

Syrisches Flüchltingslager, das am 20. November von Regimekräften bombardiert wurde
Syrisches Flüchltingslager, das am 20. November von Regimekräften bombardiert wurde (© Imago Images / ZUMA Press)

Heimkehrer können sich in Syrien generell nicht sicher fühlen, realen oder vermeintlichen Regierungsgegnern droht grausame Inhaftierung.

n-tv

In Syrien gibt es nach Einschätzung der Bundesregierung bis heute keine Region, in der sich zurückgekehrte Flüchtlinge sicher fühlen können. „Immer wieder sind Rückkehrer, insbesondere – aber nicht nur – solche, die als oppositionell oder regimekritisch bekannt sind oder auch nur als solche erachtet werden, erneuter Vertreibung, Sanktionen beziehungsweise Repressionen, bis hin zu unmittelbarer Gefährdung für Leib und Leben ausgesetzt“, heißt es in einem internen Bericht des Auswärtigen Amtes über die Lage in dem arabischen Land.

Zu den Haftbedingungen in Syrien hält die Bundesregierung unter Berufung auf Menschenrechtsorganisationen und einen UN-Bericht fest: „Gefangene werden auf engstem Raum zusammengepfercht, Leichen mitunter erst nach Tagen weggeräumt, medizinische Versorgung besteht kaum, und die hygienischen Zustände sind furchtbar.“

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