Hass auf Schwule und Islamismus passen prima zusammen

„Terroranschlag oder hate crime, Islamismus oder Homophobie? Auf diese vermeintliche Alternative schoss sich die mediale Suche nach dem Motiv des Attentäters des Massakers im schwullesbischen Club Pulse in Orlando schnell ein. Tatsächlich erweist sich das Attentat von Samstagnacht als eine Kombination aus beiden Motiven. Drängte offenkundig das homophobe Moment stärker zur Tat, geht es doch im islamistischen Motiv auf, das im Kern immer schon homophob ist. (…)

Ob Salafisten in Tunesien das Halali auf Schwule blasen, die AKP-Jugend in der Türkei LGBT einschüchtert oder Islamisten in Bangladesh LGBT-Rechtler mit Macheten zu Tode hacken – das treibende eliminatorische Moment ist dasselbe: die Verachtung der individualistischen, sexuell libertären und lustbetonten Diesseitsorientierung, gepaart mit dem unbedingten Willen zu vernichten, woran man ob der selbstauferlegten Sexualtabus nicht teilhaben darf.“

(Melanie Götz: „Hass ohne Widersprüche“)

Michigan: Ein Israelhasser als Senator?

Abdul El-Sayed, der den jüdischen Staat ablehnt und Umgang mit Terrorunterstützern pflegt, wird als demokratischer Kandidat für Michigan in die Senatswahl ziehen.

Zohran Mamdani: Der Eklat und der Erlöser-Mythos

Dass New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu zur Persona non grata im Big Apple erklärte, war eine Geste, die judenfeindliche Ressentiments schürt.

Bleiben Sie informiert!
Mit unserem wöchentlichen Newsletter erhalten. Sie alle aktuellen Analysen und Kommentare unserer Experten und Autoren.

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung.
Spenden Sie jetzt mit Bank oder Kreditkarte
oder direkt über Ihren PayPal Account.