Vor 50 Jahren fanden die XX. Olympischen Spiele statt, bei denen elf israelische Sportler von Palästinensern ermordet wurden. Trotzdem wurden die Spiele nicht abgebrochen – und heuer von der Stadt München groß gefeiert.
Der ehemalige Generalsekretär des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden, Raimund Fastenbauer spricht mit Mena-Watch-Herausgeber Thomas Eppinger über sein Leben und seinen Weg zum Generalsekretär der IKG.
Stefan Frank spricht mit Jonas Dörge vom Bündnis gegen Antisemitismus Kassel darüber, warum das Bild von Taring Padi auch ohne die »Stürmer«-Karikatur problematisch wäre und über die politischen Verantwortlichkeiten für den Skandal.
Dass es ein den Sicherheitsbehörden bekannter Islamist war, der vergangene Woche in Oslo zwei Menschen getötet und 21 verletzt hat, hat nicht sonderlich große Aufmerksamkeit erregt.
Von Ingo Elbe. Meron Mendel, der die documenta bei der Prüfung von Kunstwerken auf mutmaßlich antisemitische Gehalte beraten soll, ist selbst immer wieder durch Verharmlosung von israelbezogenem Antisemitismus aufgefallen.
Stefan Frank spricht mit Jonas Dörge vom Bündnis gegen Antisemitismus Kassel über dessen Recherchen zum Antisemitismus auf der documenta sowie zur Feindschaft, die diesen Nachforschungen entgegenschlug.
Bei der derzeit laufenden Kasseler Kunstausstellung wird eine Organisation als Utopie präsentiert, die eine der furchtbarsten Formen des Terrors salonfähig mitgeprägt hat: die Japanische Rote Armee Fraktion.
Der erste Jahresbericht der Dokumentationsstelle Politischer Islam umfasst den Berichtszeitraum 2020/21, gibt aber auch einen Einblick in aktuelle Feldforschungsprojekte.
Wenn Antisemitismus keine mörderische Ideologie sein soll, sondern eine »kulturspezifische Erfahrung«, die deutsche Gefühle verletzt. Mit ganz viel Diskursgewese werden jetzt aus dem documenta-Skandal folgende Funken schlagen: Was in Deutschland als Antisemitismus wahrgenommen und gefühlt wird, ist anderswo etwas ganz anderes. Das hängt immer vom kulturellen Kontext ab. Denn im…
Die Kasseler documenta möchte das antisemitische Bild des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi nun zu einem »Denkmal der Trauer« erklären. Das nun, niemand konnte es mehr leugnen, wegen Antisemitismus verhängte Bild in Kassel ist zwanzig Jahre alt und wurde schon in Australien, China und Indonesien ausgestellt. Offenbar scheint sich bislang niemand…
Vom ursprünglichen Gründungsgedanken des »Erfinders« der documenta, Arnold Bode, ist bei der diesjährigen Ausstellung nichts mehr zu sehen, ganz im Gegenteil.