Im Gespräch mit Peter Huemer denkt Niklas Frank, der Sohn von Hans Frank, dem NS-Generalgouverneur von Polen, über die Abrechnung mit seine Vater nach, über die Vergangenheit und die Gegenwart.
Torsten Lambeck. Der Hannah-Arendt-Preis wurde vor dreißig Jahren ins Leben gerufen, um »politisches Denken« zu honorieren. Auffällig oft werden Israelkritiker honoriert.
Demonstranten, die eine »Intifada« fordern und Tel Aviv niederbrennen wollen, bringen laut Bente Scheller damit nur ihrer Kritik gegen Netanjahus Kriegsstrategie zum Ausdruck.
Von Nissan Shtrauchler. Wie der Tausende von Kilometern von Israel entfernte Nordirland-Konflikt zu dem sich verschärfenden antisemitischen Ressentiment auf der »grünen Insel« führte.
In deutschen Rundfunkanstalten wird das klassisch antisemitische Klischee der jüdischen Kriegstreiber bemüht und die palästinensische Terrorpolitik ignoriert.
In seiner Recherche belegt ein ehemaliger BBC-Direktor, wie sehr die Voreingenommenheit des britischen Senders gegenüber Israel seine Berichterstattung beeinflusst.
Im Gespräch mit Maya Zehden erläutert Rebecca Schönenbach, dass Integration sich um Individuen bemühen und Menschen nicht via Religion kollektivieren sollte.
Von Thomas Land. Den vorerst letzten Akt der Offene-Briefe-Schreiberei bildet ein Statement, in dem eine generelle Straffreiheit für antiisraelische Demonstranten gefordert wird.
Am 16. Mai fand in Berlin die symbolische Eröffnung des »Platz der Hamas-Geiseln« statt, der am frühen Abend von Familien der Entführten eingeweiht wurde.
Die Besudelung der Mauer der Gerechten an der Shoah-Gedenkstätte in Paris wurde von Bürgermeisterin Anne Hidalgo als »unsägliche Tat« bezeichnet und verurteilt.