Charlotte Wiedemann ist Deutschlands führende Expertin für das Dechiffrieren des Lächelns israelischer Polizisten ist. In der taz darf sie ihre Erkenntnisse ausbreiten.
Von Rebecca Schönenbach. Wenn das deutsche Entwicklungsministerium erklärt, es würden »keine Mittel an de-facto-Autoritäten« wie Taliban oder Hamas fließen, dann klingt das schöner als es ist.
Sollten »wahre Freunde« nicht eher den österreichischen Juden den Rücken gegen Antisemitismus stärken, als ihnen öffentlich auszurichten, was man an Israels Kampf gegen den Hamas-Terror auszusetzen hat?
Der Islamexperte und Extremismusforscher Moussa al-Hassan Diaw spricht im Interview über die bedrohliche Ausbreitung des politischen Islams und wie der 7. Oktober seine Präventionsarbeit verändert hat.
Über Palästinenser soll laut Sarah El Bulbeisi nur als Opfer gesprochen werden, über Juden nur als Täter, den Antisemitismusvorwurf findet sie schlimmer als den Antisemitismus.
Palästinensische Terroristen hätten ebenso viel Aufmerksamkeit und Achtung verdient wie ihre jüdischen Opfer, findet Sarah El Bulbeisi, alles andere sei »anti-palästinensischer Rassismus«.
Fast alle befragten Juden aus dreizehn EU-Ländern sagen, Antisemitismus erlebt zu haben, während fast zwei Drittel angeben, ständig damit konfrontiert zu sein.
Angesichts der Wahlerfolge der rechtsextremen Rassemblement National und der linken La France insoumise sehen einige keine Zukunft mehr für Juden in Frankreich.
Von Etgar Lefkovits. Obwohl das EU-Parlament schon im vergangenen Jahr die Listung der Revolutionsgarde als Terrororganisation gefordert hatte, gibt es bis heute keinen Beschluss seitens der EU.
Als zivilgesellschaftliches Signal gegen die antisemitischen Ausfälle, die seit dem 7. Oktober bedrohlich zunehmen, wurde der 10. Juli zum bundesweiten »Tag der Solidarität mit Juden und Israel« bestimmt.
Auch wenn die 2020er Jahre nicht die 1930er sind, erinnern die antisemitischen Gewalttaten in London, Paris und anderen westliche Metropolen, doch stark an diese Zeit.
Maya Zehden im Gespräch mit dem Polizeipräsidenten von Mittel-Hessen, Torsten Krückemeier, über Veränderungen der Sicherheitslage seit dem 7. Oktober 2023. Seit 1. September 2023 ist Torsten Krückemeier Polizeipräsident für 1,2 Millionen Menschen in Mittelhessen. In dieser Position ist er mit 44 Jahren der Jüngste in Deutschland. Bei der Konferenz der…