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„Der muslimische Antisemitismus hat keinen interessiert“

„Es war natürlich [vor der Studie des AJC zum Antisemitismus unter arabischen Flüchtlingen] schon bekannt, dass Leute aus Syrien und dem Irak judenfeindliche Einstellungen haben. Es gibt Studien, die belegen, wie verbreitet etwa Holocaustverleugnungen dort sind. Was mich persönlich aber überrascht hat, war, wie weit unter ihnen Verschwörungstheorien verbreitet sind.…

Imam der Berliner Gedenkfeier fiel mit anti-israelischem Posting auf

„Nach den Gedenkfeierlichkeiten zum Jahrestag des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz steht die Evangelische Kirche Berlin in der Kritik. Grund ist ihre Zusammenarbeit mit der Dar-as-Salam-Moschee, die wiederholt in den Berichten des Berliner Verfassungsschutzes auftaucht. Mohamed Matar – ein Jugendseelsorger der Moschee – hatte neben Vertretern des Christen- und…

Wer beim Berliner Gedenken als Dialogpartner auftreten darf

„Bei der offiziellen Veranstaltung zum Jahrestag des islamistischen Attentats am 19. Dezember sprach Imam Mohamed Matar von der Dar-as-Salam-Moschee bzw. der Neuköllner Begegnungsstätte (NBS). Bei der ‚religionsübergreifenden Andacht‘ in der Gedächtniskirche las er aus dem Koran. Die Neuköllner Begegnungsstätte bemüht sich, das Extremisten-Image loszuwerden, klagt aktuell gegen die Nennung im…

Wenn Juden in Europa für amerikanische Entscheidungen verfolgt werden

„Juden erleben die Auswirkungen des stärker werdenden muslimischen Antisemitismus seit Jahren, und wenn sie auf Kippa und Davidstern verzichten, sind in Städten wie Berlin oder Frankfurt keine Neonazis der Grund dafür, sondern Judenhasser mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund. In deren Milieus ist Antisemitismus oft unreflektierter Teil des eigenen Weltbildes. Über…

Man wird doch wohl noch „Tod den Juden“ schreien dürfen! – Update

Stefans Franks Kritik („Man wird doch wohl noch ‚Tod den Juden‘ schreien dürfen!“) an Liza Ulitzkas Gastkommentar wurde heute in gekürzter Version unter gleichem Titel in der Wiener Zeitung veröffentlicht: Wiener Zeitung: „Man wird doch wohl noch ‚Tod den Juden‘ schreien dürfen!“

Weltuntergang durch Nanotechnologie: Die Israelkritik des Jeff Halper

Von Alex Feuerherdt An der Heidelberger Volkshochschule (VHS) durfte eine israelfeindliche Gruppierung einen Veranstaltung mit einem Referenten durchführen, der den jüdischen Staat bezichtigt, mit unsichtbarer „Nanotechnologie“ einen „Krieg gegen das Volk“ zu führen, was die Gefahr der Vernichtung der gesamten Erdbevölkerung berge. Kritik an diesem Vortrag wies die Leiterin der…

Man wird doch wohl noch „Tod den Juden“ schreien dürfen!

Von Stefan Frank Wer in Europa heutzutage „Tod den Juden!“ oder etwas Ähnliches ruft, gehört zu einer unterdrückten Minderheit: Er läuft Gefahr, Opfer des Antisemitismusvorwurfs zu werden. Auf diesen Skandal macht die Kultur- und Sozialanthropologin Liza Ulitzka in einem Beitrag für die Wiener Zeitung aufmerksam. Ulitzka ist ehrlich empört darüber,…

Österreichs Außenministerin Karin Kneissl und der Zionismus

Im gestrigen Report-Interview behauptete die österreichische Außenministerin Karin Kneissl auf den Zionismus angesprochen, dass „die Leute das nicht genau lesen, was in meinem Buch steht“. Damit wollte sie der Kritik entgegentreten, die sich an ihrer Einschätzung der jüdischen Nationalbewegung als „Blut-und-Boden-Ideologie“ entzündet hatte. Sie habe den Zionismus nicht in einen…

Jerusalem, Stadt des Friedens – oder auch nicht

Von Florian Markl Das „König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ hat sich in einer Presseaussendung zum Thema Jerusalem geäußert. Darin ist zu lesen: „Als religiöse Würdenträger betrachten wir die Heilige Stadt Jerusalem mit tiefer Liebe, denn sie ist die Stadt des Friedens für alle Gläubigen und für die gesamte Menschheit.…

Studie: Der Antisemitismus der arabischen Flüchtlinge

„Antisemitische Feindbilder sind bei arabischen Flüchtlingen weit verbreitet. Dies belegt eine Studie, welche vom American Jewish Committee (AJC) in Auftrag gegeben wurde. ‚Bisher beruhte diese wichtige Diskussion, etwa zum Thema Antisemitismus, lediglich auf der Ebene von Vermutungen. Nun haben wir ein wissenschaftlich-fundiertes Bild: Judenfeindliche Ressentiments, antisemitische Verschwörungstheorien und eine kategorische…

ORF erklärt israelische Dörfer zu „Siedlungen“

Können Sie sich erinnern, auf orf.at kürzlich davon gelesen zu haben, dass aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuerte, jedoch fehlgeleitete Raketen in einer Schule und in einem Wohnhaus in Gaza selbst einschlugen? Wenn nicht, so ist dies nicht weiter verwunderlich: Dass palästinensische Angriffe auf Israel dem ORF kaum eine…

Österreichs neue Regierung bekennt sich zum „jüdischen Staat“ Israel

Von Florian Markl [caption id="attachment_26491" align="alignright" width="300"] Außenminister Kurz auf Staatsbesuch in Israel, Mai 2016. Quelle: BMEIA[/caption] In ihrem Programm „Zusammen. Für unser Österreich“ bekennt sich die neue österreichische Bundesregierung zu „Israel als jüdischem Staat“ und tritt für eine Friedenslösung „mit besonderer Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen Israels ein. Damit beschreitet sie…

Trump trägt keine Verantwortung für antijüdische Gewalt

„Donald Trump ist nicht schuld an den antijüdischen Ausschreitungen von Muslimen auf den Straßen Amsterdams. Und auch nicht Israel. Schuld daran sind die Europäer. Dem Versuch Nazideutschlands, das europäische ‚Judenproblem‘ zu lösen, folgten Jahrzehnte, in denen viele Araber und Muslime in Phantasien über eine Auslöschung Israels schwelgten – und in…

Kino Babylon setzt Hausverbot gegen Holocaustrelativierer nicht durch

[caption id="attachment_26357" align="alignleft" width="300"] Kino Babylon, Berlin (By: Andreas Praefcke, CC BY 3.0)[/caption] „Es ist eine bizarre Zusammenkunft, die sich am Donnerstagabend im Berliner Babylon Kino zusammengefunden hat. Das Internetblog ‚Neue Rheinische Zeitung‘ will an diesem Abend eigentlich einen Preis an den Verschwörungs-Guru Ken Jebsen verleihen. Nur: Der Preisträger ist…

Roger Waters in Wien: Das Schwein, die Stadt und der Jude

Manche Geschichten kann nur das Leben schreiben. Wie jene, in der sich ein Sohn von Holocaust-Überlebenden unter dem Banner der künstlerischen Freiheit dafür stark macht, einen rabiaten Antisemiten ausgerechnet in einer kommunalen Einrichtung jener Stadt agitieren zu lassen, in der Hitler den Antisemitismus gelernt hat. Aber der Reihe nach. Das…