Afrikanische Staaten überlegen, Botschaften nach Jerusalem zu verlegen

Die Trump-Administration sieht sich einem Trommelfeuer an Warnungen ausgesetzt, sie werde den Nahen Osten ins Chaos stürzen, sollte sie Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Von Israels Verbündeten in Afrika wird der mögliche Schritt dagegen unterstützt. Führende Parlamentarier aus Tansania und Ghana, die in Israel zu Besuch sind, um ihre Zusammenarbeit im Rahmen der ‚Power Africa’-Initiative zu feiern, brachten am Dienstag bei Interviews mit i24NEWS ihre Unterstützung für eine Umorientierung der amerikanischen Haltung zur Heiligen Stadt zum Ausdruck. Der Sprecher der tansanischen Nationalversammlung Job Ndugai betonte gleich zu Beginn seines Interviews, wie viel es ihm bedeute, in Jerusalem, dem Sitz des israelischen Parlaments, zu sein. Die israelische Hauptstadt sei fraglos der richtige Ort für ausländische Botschaften, betonte er weiterhin.

‚Die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem ist eine durchaus verdienstvolle Entscheidung. Ich nehme an, dass etliche afrikanische Länder, darunter auch Tansania, nachziehen und ihre besagten Vertretungen ebenfalls von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen werden, denn wir gehen davon aus, dass dort, wo das Parlament ist – ich bin der Sprecher unseres Parlaments – auch die Regierung und die Botschaften sein sollten.’ Der Sprecher des ghanaischen Parlaments Aaron Mike Oquaye bestätigte, als er zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels befragt wurde, dass auch sein Land Israel in dieser Frage unterstütze: ‚Wir halten uns an das, was Israel selbst möchte, denn es handelt sich letztlich um eine innenpolitische Entscheidung.’“ (Bericht auf i24News: „African states may follow Trump Jerusalem embassy move: Tanzania’s speaker“)

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Nachdem Indonesien an Trumps Friedensplan für Gaza teilnimmt, wird das Land als einer der nächsten Kandidaten für die Erweiterung der Abraham-Abkommen gehandelt.

Die Täter-Opfer-Umkehr des IStGH

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