„Wenn die EU eine Renationalisierung des Schengen-Raums verhindern will, wird sie sich beim Schutz ihrer Außengrenzen auf Gedeih und Verderb der Türkei ausliefern müssen. Also einem Land, in dem Menschenrechte immer weniger wert sind, in dem ethnische und politische Konflikte zunehmend mit Bomben ausgetragen werden und das sich immer stärker in eine handfeste Autokratie verwandelt. Im Osten der Türkei herrscht Krieg. Doch Kritik am beinharten Kurs der Regierung in Ankara gegen die Kurden hört man aus Brüssel und Berlin kaum noch. Die Türken sollen für die EU – und das heißt vor allem für Deutschland – die Drecksarbeit auf See und an Land erledigen. Ankara wird sich das teuer bezahlen lassen, verlässlich wird dieser ‚Partner‘ aber dennoch nie sein. Warum sollte er auch? Die Türkei sitzt immer am längeren Hebel.“ (Hier)
Türkische Behörden gehen gegen LGBTQ-Organisationen und HIV-Selbsthilfegruppen vor
Der türkische Justizminister erklärt, gegen 162 Verdächtige, neun Vereine und dreizehn Unternehmen werde ermittelt, um »Kinder, die Institution der Familie und die öffentliche Ordnung« zu schützen. Die türkischen Behörden gingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag hart gegen mehrere LGBTQ-Gruppen und Einzelpersonen vor. Dabei nahmen sie Dutzende Mitglieder fest,…