„Es ist eine bittere Wahrheit, dass Mitten im Herzen der Hauptstadt der Europäischen Union ein sicherer Rückzugsort für Terroristen liegt – und keiner so richtig weiß, wie man damit umgehen soll. Während meines eintägigen Aufenthalts fuhr ich zunächst mit der Metro die paar Haltestellen von meinem Hotel im EU-Bezirk bis nach Molenbeek zum Treffen im Büro der Bürgermeisterin. Die dort anwesenden Polizisten hatten gerade ihre wöchentliche Überprüfung der Antiradikalisierungs- und Integrationsbemühungen der Lokalregierung abgeschlossen. Das Ziel, das hier verfolgt wird, bedarf reinster Sisyphus-Arbeit: Nach Belgien zurückgekehrte, ehemalige Terroristen sollen wieder in die Gesellschaft integriert werden, und man versucht zu verhindern, dass weitere muslimische Jugendliche sich dem Islamischen Staat zuwenden, weil sie sich dort aufgehoben und gebraucht fühlen.“ (hier)
Wird die jüdische Kultur in Amsterdam überleben?
In Wien applaudierte das Publikum einem Theaterstück über jüdische Kultur und Zugehörigkeit. In Amsterdam ist eine solche Szene heute kaum noch vorstellbar.