Der iranische Präsident erklärte, dass durch die Wahl Bidens die Bedingungen für jene günstiger würden die wirklich den Interessen Amerikas gemäß handeln wollen.
Während die Taliban auf Donald Trumps Sieg hofften, setzte die Islamische Republik auf Joe Biden. Momentan seiht es so aus, als profitierten trotzdem beide vom Wahlausgang.
Während es Omar nicht kümmert, wenn Israel Bauvorschriften gegen Juden durchsetzt, schreit sie „ethnische Säuberung“, wenn es dasselbe gegenüber Nichtjuden tut.
Die neuen Sanktionen richten sich gegen Korruption im Libanon, gegen Einnahmequellen des syrischen Diktators Bashar al-Assad und gegen das iranische Militär.
Während Trump im Januar aus dem Amt scheide und keine Sicherheit mehr garantieren könne, werde der Iran „für immer“ bestehen bleiben, warnte Außenminister Zarif.
Israel und die Palästinenser – das war früher einmal ein zentrales Thema, aber in den Wahl-Debatten zwischen Trump und Biden ist es einfach nicht vorgekommen.
Von Benjamin Weinthal. Nicht zuletzt die neuesten Entwicklungen zeigen, dass Europas „kritischer Dialog“ mit der Islamischen Republik Iran krachend gescheitert ist.
Außenminister Zarif befindet sich auf einer Reise durch Lateinamerika, die ihn nach Kuba und Bolivien führen wird, nachdem er bereits Venezuela besucht hat.