Der Iran hat damit begonnen, für Atomwaffen notwenidiges angereichertes Uranmetall herzustellen, für das das Land keinen „glaubwürdigen zivilen Bedarf“ habe.
Anders als der Iran am Mittwoch erklärte, dürfte der Sabotageakt an einer Anlage der iranischen Atomenergie-Organisation doch erfolgreich gewesen sein.
Mit der Erhöhung des Anreicherunglevels bricht der Iran erneut das Atomabkommen, das ihm Urananreicherung nur auf einen Grad von 3,57{a7b8b9982d1bbdc5e1caab033d30320c7a19bdb9cd0371a3252625f5cda85985} erlaubt.
Der Leiter der iranischen Atomenergiebehörde erklärte bei der Präsentation, dass der Iran über eine höhere Anreicherungskapazität verfüge als vor dem Atomdeal.
Alireza Zakanis Aussagen lassen es unwahrscheinlich erscheinen, dass der Iran seine Drohung wahrmachen kann, große Mengen Uran auf 60{a7b8b9982d1bbdc5e1caab033d30320c7a19bdb9cd0371a3252625f5cda85985} anzureichern.
Damit würde der Iran Nuklearmaterial auf ein höheres Niveau anreichern als jemals zuvor und wäre nur noch einen kleinen Schritt von waffenfähigem Uran entfernt.
Mit der Installation einer Kaskade an fortschrittlichen IR-4-Zentrifugen verstößt der Iran ein weiteres Mal gegen die Bestimmungen des Atomdeals von 2015.
Von Damian Pachter. Mehrere Mitglieder des Militärs wurden wegen Uranschmuggels verhaftet, sagt der venezolanische Politiker und selbsternannte Landeschef, Juan Guaidó
Ali-Akbar Salehi erklärte obendrein, der Iran könne die Urananreicherung auf 20{a7b8b9982d1bbdc5e1caab033d30320c7a19bdb9cd0371a3252625f5cda85985} nicht stoppen, da er gesetzlich dazu verpflichtet sei.
Von den rund 250 Kilogramm hochangereichertem Uran, dass man für den Bau einer Atombombe benötigt, hat der Iran allein im Januar 17 Kilogramm produziert.
Laut Israels Premier Netanjahu zeige die iranische Produktion von hochangerechiertem Uran, dass das Land immer noch an einem militärischen Atomprogramm arbeitet.
In der iranischen Nuklearanlage in Natanz werden sensible Einrichtungen Schritt für Schritt in unterirdische Einrichtungen verlegt, wie Satellitenfotos zeigen.
Als Reaktion auf die Tötung des Atomwissenschaftlers Mohsen Fakhrizadeh beschloss das iranische Parlament ein Gesetz zur Erhöhung der Urananreicherung und die Ausweisung der Nuklearinspektoren.
Darüber hinaus hat Teheran auch Uran bis zu einer Reinheit von 4,5 Prozent angereichert, höher als die nach dem Atomdeal von 2015 erlaubten 3,67 Prozent.