Passiert ist immer nur dann etwas, wenn man Israel beschuldigen kann. Passiert sind also Unruhen in Jerusalem. Wegen Sheikh Jarrah, sind die. Sheikh wer?
Palästinenser attackierten israelische Sicherheitskräfte mit Steinen und Feuerwerkskörpern, diese versuchten, die Randalierer zurückzudrängen und die Ausschreitungen zu beenden.
Wie die gewaltsamen Ausschreitungen auf dem Tempelberg und die Auseinandersetzungen um die Häuserräumungen im Ostjerusalemer Viertel Sheikh Jarrah einzuordnen sind.
Jordaniens König bekräftigte kürzlich seine Unterstützung für die „Bemühungen der Jerusalemer, die arabische und islamische Identität der heiligen Stadt zu bewahren“.
Die Fatah-Fraktion von Abbas sendete diese Woche eine Rede von 2014, in der der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde zu Gewalt in Jerusalem aufruft.
Von Daniel Siryoti. Ayman Odeh erklärt, dass eine „Intifada die Besatzung beenden“ und dazu führen wird, dass „die palästinensische Flagge über Jerusalem weht.“
Während die palästinensische Führung vor „Judaisierung“ warnt, erkennen immer mehr Menschen im Nahen Osten die Wichtigkeit des Tempelbergs für das Judentum an.
Neben dem Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde hat auch Jordanien jüdische Besuche auf dem Tempelberg als Provokation und Völkerrechtsbruch bezeichnet.
Der Vorsitzende eines Zentrums für friedliche Zusammenarbeit in Bahrein verheimlichte aus Angst vor Übergriffen seine Nationalität beim Besuch der Al-Aqsa-Moschee.
Wo genau der Sonderausschuss das Zentrum des Kolonialismus verortet, ist unschwer zu erraten, wenn man sich auch nur ein bisschen mit der UNO beschäftigt.
Keineswegs hat der Tempelberg-Besuch von Ariel Sharon diese Gewalt spontan ausgelöst oder gar verursacht. Die „Intifada“ war vielmehr seit Monaten geplant.
Jordanien stimmt der Aufnahme saudischer Beamter in den Waqf-Rat zu, der den Tempelberg verwaltet, um so den Einfluss Erdogan-naher Organisationen zu reduzieren.
Die Tageszeitung der PA griff Israel wegen der Schließung von Moscheen wegen Corona an – und kritisierte gleichzeitig die Hamas für das Offenhalten der Moscheen.