Das antiimperialistische Weltbild sorgt für die altbekannten Feindbilder, sodass sich Linke reflexhaft hinter ein islamistisches Regime und gegen die USA stellen.
Assad verlieh Qassem Soleimani, dessen Milizen das militärische Überleben des syrischen Diktators ermöglichten, posthum die höchste Auszeichnung des Landes.
Russland erzwingt die Schließung von zwei Grenzübergängen, über die jene Regionen versorgt wurden, die sich nicht in der Hand von Präsident Assad befinden.
Von Moshe Hill. Während Ilhan Omar Sanktionen gegen den Iran ablehnt, befürwortet sie Sanktionen gegen Israel: ein klassischer Fall doppelter Standards.
Wegen Russlands Blockadepolitik wird Hilfsorganisationen der Zugang zu Syrien erschwert – mehr als eine Million Menschen in Nordsyrien verliert die Unterstützung.
Viele Reaktionen auf die Tötung Soleimanis sind absurd – hätte die Raketen irrtümlich Unschuldige getroffen, wäre die Empörung weitaus kleiner gewesen.
Statt nur militärische Reaktionen im Blick zu haben, sollten politische Möglichkeiten für einen iranischen Gegenschlag nicht außer Acht gelassen werden.
Gegen anti-iranische Proteste setzte Soleimani auf brutale Gewalt, bis sich niemand mehr zu demonstrieren traut. Sein eigener Tod war dabei nicht vorgesehen.
Der UN-Menschenrechtsrat hat nie auch nur ein Wort der Verurteilung für den Terror Soleimanis gefunden, droht jetzt aber den USA mit rechtlichen Schritten.
Wir wird die deutsche Regierung auf den Tod des iranischen Terror-Generals reagieren? Erste Tweets von Heiko Maas und die Erfahrung lassen befürchten: falsch.