Das US-Außenministerium protestiert gegen türkische Pläne, Truppen nach Nordsyrien zu verlegen, weil es befürchtet, dadurch den IS in dieser Region zu stärken.
Der Tod des syrischen IS-Chefs ist ein weiterer Schlag gegen die Terrormiliz, deren Einfluss in der Region allerdings noch nicht völlig zurückgedrängt ist.
Wie zu befürchten war, scheiterte im UN-Sicherheitsrat die Mandatsverlängerung für die Aufrechterhaltung des Hilfskorridors zu den syrischen Flüchtlingslagern am Veto Russlands.
Nach jahrelangem Stillstand ist die Hamas dabei, wieder Gespräche mit Syrien aufzunehmen. Im Hintergrund agiert der Iran, der seinen territorialen Einfluss im Nahen Osten vergrößern möchte.
Wenn der UN-Sicherheitsrat das Mandat für die Aufrechterhaltung des Hilfskorridors im Nordwesten Syriens bis 10. Juli nicht verlängert, können die Flüchtlingslager nicht mehr mit lebenserhaltenen Gütern versorgt werden.
Die militärischen Aktivitäten und die aggressive Expansion des Irans im Nahen Osten haben laut einem syrischen Analysten dazu geführt, dass sich die arabischen Staaten Israel zuwenden
Sollte Russland wegen des Ukraine-Kriegs gezwungen sein, Truppen aus Syrien abzuziehen, werden sich die Kräfteverhältnisse in Syrien zugunsten des Iran verschieben.
Die stellvertretende Führerin des kurdischen Demokratischen Rats Syriens kann sich eine Zusammenlegung der eigenen Streitkräfte mit dem syrischen Militär vorstellen, um zusammen gegen die Türkei vorzugehen.
Von Majid Rafizadeh. Die Regierung von US-Präsident Joe Biden muss unmissverständlich klar machen, dass sie niemals einen atomar bewaffneten Iran zulassen wird.
Im Jänner dieses Jahres beschloss der UNO-Sicherheitsrat die Verlängerung des Mandats bis Juli, um Hilfslieferungen in das von Islamisten gehaltene Gebiet zu ermöglichen. Wie es danach weitergehen wird, hängt von Russland ab.