Von christlicher Seite wird die syrische Verfassungserklärung kritisiert, da sie keine Religionsfreiheit garantiere und die Gefahr einer Islamisierung des Landes in sich berge.
Das Abkommen zwischen der Übergangsregierung in Damaskus und den Kurden hält die Türkei nicht von der Fortsetzung ihrer Militäroperationen in Syrien ab.
Die von Ahmed al-Sharaa angeführte Übergangsregierung hat Berichten zufolge nach der Einigung mit den Kurden auch ein Abkommen mit drusischen Führern abgeschlossen.
Alles wird darauf ankommen, wie die syrische Übergangsregierung auf die im Rahmen der Kämpfe gegen Assad-Loyalisten begangenen Massaker an Alawiten reagiert.
In der Küstenprovinz Latakia ist es zu Hinrichtungen von Alawiten gekommen. Das bringt die Übergangsregierung in Zugzwang, die nun zeigen muss, wie ernst ihre Versuche sind, sich als gemäßigt darzustellen.