Während die Schnellen Eingreiftruppen mit dem Warlord Khalifa Haftar verbündet sind, knüpfen die sudanesischen Streitkräfte Beziehungen zur Regierung in Tripolis.
Die mediale Aufmerksamkeit richtet sich wie gebannt auf den Gazastreifen, während weitaus größere humanitäre Katastrophen, ob in Afrika oder im Iran, verdrängt werden.
Von der Welt ignoriert, hat sich im Sudan die größte Flüchtlingskrise der Welt entwickelt. Nun warnen Hilfsorganisationen vor einer Wiederholung des syrischen Szenarios.
Von Habtom Ghebrezghiabher. Die USA senden eine klare Botschaft an den Sudan, dass der jahrzehntelange Kreislauf aus islamistischer Herrschaft, Gewalt und Völkermord ein Ende finden muss.
Im Sudan greifen sowohl die Streitkräfte als auch die Schnellen Eingreiftruppen zu äußerster Brutalität, um einen vollständigen Sieg über den Gegner zu erringen.
Ägypten hat begonnen, verstärkt Flüchtlinge in den Sudan abzuschieben, darunter auch solche, die durch das UNHCR über einen geschützten Status verfügen.
Die Bemühungen zur Beendigung des Krieges im Sudan wurden wieder aufgenommen, nachdem der Regierung eine neue Initiative unter US-Führung unterbreitet worden war.