Von Mitchell Bard. Der ägyptische Staatschef Sadat musste aus einer Position der Stärke heraus verhandeln. Dazu musste er den Verlust des Landes im Jahr 1967 überwinden.
Ägyptens Präsident habe mit seinem Friedensschluss in den 70er Jahren ein Beispiel gesetzt, dem heutige Staatschefs folgen sollten, sagte al-Sisi in seiner Rede.
Mubarak wollte die Vorteile des ägyptisch-israelischen Friedensvertrages sichern. Eine Normalisierung der Beziehungen zum jüdischen Staat stand aber auf dem Programm.
[caption id="attachment_37988" align="alignleft" width="300"] Jüdischer Friedhof in Ägypten[/caption] „Am 26. März jährt sich das Friedensabkommen zwischen Israel und Ägypten zum 40. Mal. Es werden keine besonderen Feierlichkeiten in Kairo oder Jerusalem erwartet, aber in den Vereinigten Staaten ist eine Feier geplant. Der Kongress wird dem ehemaligen Präsidenten Anwar Sadat, dem…
„Skeptiker haben nie an den Oslo-Prozess geglaubt und freuen sich, nun sagen zu können: ‚Ich habe es euch ja gleich gesagt“. Doch in Wahrheit beruhte er auf einem erfolgreichen Präzedenzfall und könnte – theoretisch – immer noch funktionieren. Diejenigen, die den Oslo-Prozess von Anfang an kritisierten, ignorierten das Vorbild der…
Sehr geehrter Herr Vieregge, in Ihrem Presse-Artikel über den USA-Besuch des israelischen Premiers Netanjahu schreiben Sie: „Die Geschichte der Nahost-Diplomatie zeigt indes, dass ohne Druck von außen kaum je Bewegung in die starren Fronten kam.“ Mich würde interessieren, worauf Sie sich bei dieser Einschätzung beziehen. Denn die drei wahrscheinlich wichtigsten…