Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde verkündete damit de facto den Ausstieg aus dem Osloer Abkommen und die Auflösung seiner eigenen Organisation.
Seit dem 9. Mai ist es Banken in den Palästinensischen Autonomiegebieten durch einen israelischen Militärbefehl untersagt, Beihilfe zum Terrorismus zu leisten.
Während die Ausgaben für die PLO in die Höhe schossen, sind Gehaltszahlungen aus den Budgetberichten der Palästinensischen Autonomiebehörde verschwunden.
Ein EU-Funktionär erklärte, die Mitgliedschaft in einer Terrororganisation schließe nicht automatisch von der Teilnahme an EU-finanzierten Programmen aus.
Der Präsident der Autonomiebehörde weiß, dass die Aufkündigung der auf dem Osloer Abkommen beruhenden Vereinbarungen sein politisches Todesurteil sein könnte.
Der katarische Sender beschwerte sich über zwei saudische Fernsehserien, die Normalisierung mit Israel propagieren und die Palästinenser dämonisieren würden.
Die Tatsache, dass beide Seiten im palästinensisch-israelischen Konflikt unschuldige Opfer zu beklagen haben, ist kein Grund für moralische Äquivalenz.
Das Jerusalemer Bezirksgericht entschied am Freitag, dass Abbas‘ Behörde 131 Mio. Euro an die Familien der Opfer palästinensischer Terroranschläge zahlen muss.