Noch ein halbes Jahr zuvor sprach kaum jemand von Palästinensern. Das änderte sich mit dem Massaker von München – einem überaus erfolgreichen Terroranschlag.
Die Palästinensische Autonomiebehörde droht ihren eigenen Bürgern mit Sanktionen, sollten sie vom nahe gelegenen israelischen Ramon-Flughafen anstatt wie bisher von Jordanien aus ins Ausland fliegen.
Von Maurice Hirsch. Die USA und die EU investieren Hunderte von Millionen Euro in das palästinensische Gerichtssystem, ohne zu wissen, was die PA mit diesen Geldern tatsächlich macht.
Obwohl die meisten Einwohner des Gazastreifens wissen, dass immer wieder palästinensische Raketen auf Gaza selbst niedergehen, wagt aus Angst vor Repressionen niemand, darüber zu sprechen.
Von Khaled Abu Toameh. Hätten die Palästinenser die arabischen Staaten nicht immer wieder als »Verräter an der palästinensischen Sache« diskreditiert, wären sie heute in einer besseren Lage.
Israels Erziehungsministerium entzog Lizenzen für sechs palästinensische Privatschulen in Ost-Jerusalem. Die Begründung: Das eingesetzte Unterrichtsmaterial glorifiziert den Terror.
Von Yaakov Amidror. Im Gegensatz zur Vision von Oslo ist die neue Realität, die sich in der Region herausbildet, echt und frei von Fantasien. Sie muss geschützt und gefördert werden.
Von Steve Rosenberg. Obwohl gerade elf israelische Sportler ermordet worden waren, wurden die Olympischen Spiele im München 1972 ohne Unterbrechung fortgesetzt.
Wie schon früher rufen Aktivisten der antisemitischen BDS-Bewegung dazu auf, das Festival Pop-Kultur in Berlin zu boykottieren, weil die israelische Botschaft eine Band unterstützt.
In ihrer Kritik an den Reaktionen auf Abbas‘ Holocaust-Relativierung unterscheiden sich die Terrororganisation in nichts von der als »moderat« geltenden Fatah.
Die Welt solle endlich anerkennen, dass Israel seit 1947 ständig Massaker an den Palästinensern begehe, weshalb der Abbas‘ Vergleich mit dem Holocaust berechtigt sei.
Nicht nur hätten »die Israeliten« jene Propheten verfolgt, als deren Erben sie sich präsentieren, vielmehr seien sie ganz allgemein für die Verdrehung der Wahrheit bekannt.
Mena-Watch sprach mit dem dem Direktor des American Jewish Committee Berlin, Remko Leemhuis, über Abbas‘ jüngste Holocaustrelativierung und das deutsche Verhältnis zur Fatah.
Von Ariel Ben Solomon. Der prominente Social-Media-Influencer Mohammed Saud glaubt, dass Saudi-Arabien offener für neue Standpunkte bezüglich Israel werde.
Obwohl Fatah-Politiker immer wieder Terror gegen Israel verherrlichen und mit der Vernichtung des jüdischen Staates drohen, gilt Abbas‘ Fraktion im Westen als »moderat«.