Schlagwort: Österreich

ZU URSULA PLASSNIKS PRESSE-GASTKOMMENTAR

Ursula Plassnik nimmt in ihrem Gastkommentar zur Entscheidung Österreichs, die Mitgliedschaft Palästinas bei der Unesco zu befürworten, leider mit keinem Wort Bezug auf die u. a. von Rudolf Taschner in der Presse vom 10. November geäußerte Kritik, dass in den Palästinensergebieten – auch in dem von der „moderaten“ Fatah geführten Westjordanland – unablässig gegen…

EIN SCHERZ?

Seit Monaten versucht Syriens Präsident Baschar al-Assad sich unter Einsatz rücksichtsloser Gewalt an der Macht zu halten und hat die Schergen seines Regimes nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen im Zuge dessen bereits über 3500 Menschen töten lassen, von den unzähligen Folteropfern ganz zu schweigen. Der letzte Woche von der Arabischen Liga…

WARUM AUS SANKTIONEN NICHTS WIRD

Neben der Erörterung der militärischen Lage widmet sich Keetman in der Presse auch der Frage, warum die bisher ins Werk gesetzten Sanktionen den Iran bislang so wenig zu kümmern scheinen, und kommt dann auf zwei Bösewichte zu sprechen: „Außerdem wurden die Iran-Sanktionen von Russland und China immer wieder verwässert.“ Die Kleine Zeitung sieht das…

FEHLT DA NICHT WER? (2)

Erneut widmet sich die Presse der Frage, wer im Falle von Militärschlägen gegen seine Nuklearanlagen an der Seite des Iran stehen würde. Jan Keetman schreibt: „Militärisch wäre der Iran klar der Verlierer. Es wäre aber mit Terroranschlägen als Vergeltung zu rechnen. Als Handlanger stünden die libanesischen Hisbollah-Milizen und auch radikale palästinensische Gruppen…

FEHLT DA NICHT WER?

Die Presse unternimmt eine Bestandsaufnahme dessen, wer sich in einer möglichen militärischen Eskalation rund um das iranische Atomprogramm auf welcher Seite der Auseinandersetzung befinden würde: „Der Iran verfügt über ein großes Arsenal an ballistischen Raketen, die er als Vergeltung für eine Attacke auf seine Nuklearanlagen auf Israel abfeuern könnte. Zudem verfügt auch…

FRANKREICH WARNT VOR ANGRIFF

In der Debatte über das iranische Atomprogramm meldete sich am Sonntag der französische Außenminister Alain Juppé zu Wort. LautStandard warnte er vor einem militärischen Vorgehen gegen iranische Nuklearanlagen, weil dies die Region destabilisieren würde. „Man müsse alles vermeiden, was nicht wieder gutzumachen sei.“ In die gleiche Richtung argumentiert Gudrun Harrer in…

ENTBEHRLICHE METAPHER

Die Presse berichtet unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters, dass auch der diese Woche veröffentlichte Bericht der IAEA über den Stand des iranischen Nuklearprogrammes „nicht direkt den ‚rauchenden Colt‘, also den definitiven Beweis für eine Atombombe des iranischen Regimes“ enthalten werde. Die Metapher des „rauchenden Colts“ ist zwar unter Journalisten sehr beliebt,…

DAS TÜRKISCHE BEISPiEL

Seit Beginn der Aufstände in mehreren arabischen Ländern ist immer wieder zu lesen, dass die Befürchtungen über ein Erstarken von islamistischen Extremisten schon allein deshalb falsch seien, weil sich die Demonstranten in Tunis oder Kairo nicht das islamistische Regime im Iran zum Vorbild machten, sondern die angeblich „moderaten“ Islamisten der…

Niemand hat die Absicht, eine Bombe zu bauen

In einem Gastkommentar im heutigen Standard ist über die jüngsten Verhandlungen mit dem Iran zu lesen: „Obama hat ein iranisches Atomarsenal als ‚inakzeptabel‘ bezeichnet. Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, hat wiederholt geäußert, dass der Besitz dieser Waffe eine Sünde sowie auch ‚nutzlos, schädlich und gefährlich‘ sei. In diesem Punkt…

Nicht nur albern, sondern dumm

Es ist bezeichnend für das Niveau der Diskussion, dass man immer wieder auf diesen Punkt zurückkommen muss: Im aktuellenprofil (Nr.16/2012) wärmt Georg Hoffmann-Ostenhof wieder einmal das Märchen auf, dass Irans Präsident Ahmadinejad niemals gefordert habe, Israel müsse von der Landkarte verschwinden. Dieser Versuch ist, in den Worten des Israel-Korrespondenten der ARD, Richard…