Wie schon bei der Berichterstattung über Ägypten steht al Jazeera erneut den Protestbewegungen feindlich gegenüber, die vom Programm der Muslimbrüder abweichen.
Von Shahar Klarmann. Ägypten steht heute vor denselben Herausforderungen wie vor zehn Jahren, als Massenproteste zum Sturz des damaligen Präsidenten Mohamed Mursi führten.
Die Muslimbruderschaft macht eine schwierige Zeit durch, nachdem Erdoğan seine Bemühungen um eine Annäherung an die arabischen Länder intensiviert hat.
Die Muslimbruderschaft forderte die Bevölkerung und alle politischen Gruppierungen zur Unterstützung der Armee auf, die das Symbol der Souveränität des Landes sei.
Der irakische Islamische Fatwa-Rat verurteilt die Hamas wegen ihrer Behandlung der Palästinenser und erklärt die Muslimbruderschaft zu einer Terrororganisation.
Vor einigen Tagen besuchte eine Delegation von Organisationen, die mit der Muslimbruderschaft verbunden sind, die afghanische Hauptstadt Kabul, um sich mit hochrangigen Taliban-Führern zu treffen.
Die Spaltungstendenzen innerhalb der Muslimbruderschaft sind in eine neue Phase eingetreten, nachdem es zu Meinungsverschiedenheiten über die Ernennung eines amtierenden Generalführers gekommen ist.
Angesichts der angestrebten Verbesserung der Beziehung zu Ägypten und den Golfstaaten scheint sich der türkische Präsident von der Muslimbruderschaft zu distanzieren.
Von Ariel Ben Solomon. Die Muslimbruderschaft, deren palästinensischer Ableger die Hams ist, vermeidet den permanenten Dschihad und bevorzugt eine geduldige Strategie des Aufbaus.
Der Tod ihres amtierenden Führers war ein schwerer Schlag für die Muslimbruderschaft, der Fragen über die Zukunft der Gruppe und ihren Zusammenhalt aufwirft.