Zwei Frauen wurden vom Revolutionsgericht Urmia der »Korruption auf der Erde« durch »Förderung der Homosexualität« schuldig gesprochen und sollen hingerichtet werden.
Seit 1991 ist im Iran eine geheime Anordnung des Obersten Rates der Kulturrevolution in Kraft, laut dem Bahai vom Hochschulstudium auszuschließen sind.
Vermehrte Exekutionen im Iran sind nicht Folge von wachsender Kriminalität, sondern haben einen klaren Zweck: Dissens soll zum Verstummen gebracht werden.
Von Bassam Tawil. Wenn Israel für den Tod von Palästinensern verantwortlich gemacht werden kann, ist der Aufschrei groß. Wenn nicht, herrscht großes Schweigen.
Der Iran sieht für Homosexuelle die Todesstrafe vor, die Islamische Republik verschleiert solche Urteile jedoch regelmäßig, um internationaler Kritik zu entgehen.
Die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar wird über den nicht gekennzeichneten Gräbern von mehr als 6.000 Menschen ausgetragen, die bei der Arbeit starben.
Für den palästinensischen Journalistenverband ist klar: Wer für Frieden und Versöhnung mit Israel eintritt, verletzt das »Recht des palästinensischen Volkes«.
Künftig werden die wichtigsten alevitischen Organisationen der Türkei Begräbnisse von LGBTQ-Personen ermöglichen, um gleiche Bestattungsrechte zu unterstützen.
Der preisgekrönte iranisch-amerikanische Journalist Karmel Melamed ruft die amerikanischen Juden dazu auf, dem unterdrückten iranischen Volk gegen das Mullah-Regime beizustehen.
In Tunesien, dem wichtigsten demokratischen Experiment des Arabischen Frühlings, spitzt sich die politische Lage zu. Das Land droht, in eine ähnliche Situation wie vor 2011 zu geraten.
Von Gerald M. Steinberg. In den vergangenen Jahren erwies sich die 1978 gegründete Menschenrechtsorganisation als besonders feindselig gegenüber Israel und bezichtigte es der Apartheid.