Mena-Watch-Korrespondent Ben Segenreich war heute Morgen gleich zwei Mal in der ORF-Sendung »Guten Morgen Österreich«, um dort den Sammelband »Israel. Was geht mich das an?« vorzustellen.
Berichten zufolge schicken iranische Beamte vorsorglich ihre Familienmitglieder und ihr Vermögen ins Ausland, da ein Ende der Proteste gegen die Regierung nicht abzusehen ist.
Der Globale Straflosigkeitsindex des Komitees zum Schutz von Journalisten veröffentlichte gestern seine jüngste Statistik jener Länder, in denen Attentate an Medienvertretern nicht geahndet werden.
Den iranischen Sicherheitskräften, die seit Wochen die landesweiten Proteste niederschlagen, wurde vom Parlament eine großzügige Gehaltserhöhung zugesprochen.
Das iranische Regime reagiert auf die Proteste mit drakonischen Maßnahmen und ließ im Verlauf der vergangenen Wochen Tausende inhaftieren. Über 250 Menschen wurden getötet.
Von Ben Cohen. Hinter den Demonstrationen steckt sehr viel mehr als der Protest gegen die Kleiderordnung. Die Unterdrückung durch das Regime bringt vor allem die kurdische Minderheit auf die Straße.
Faire und gerechte Verfahren kennt das bahrainische Justizwesen nicht, ganz im Gegenteil: Geständnisse werden durch Folter erpresst und Todesstrafen willkürlich verhängt.
Menschenrechtsaktivisten erinnern an Angriffe auf die kurdischen Gebiete nach der Islamischen Revolution von 1979. Damals wie heute wurden die Kurden vom Regime als Ungläubige und Agenten tituliert.
Die Beschäftigten der Erdölindustrie spielten schon während der Revolution von 1979 eine gewichtige politische Rolle. Damals stürzten sie den Schah, nun könnten sie das Mullah-Regime zu Fall bringen.
Die Namen dreier Iranerinnen und die Umstände ihres gewaltsamen Todes stehen symbolisch für den Widerstand gegen das mörderische Regime und den Mut dieser jungen Frauen.