Während im Iran die Menschen ihr Leben riskieren, um sich von einer Theokratie zu befreien, reagieren Teile der westlichen Linken mit dröhnendem Schweigen.
Von Judith Theulé. Am 18. November lädt die linksradikale Gruppe Berlin Insoumise zu einer Begegnung mit drei Franzosen ein, die über ihre Erlebnisse bei der Gaza-Flottille berichten.
Im Gespräch mit Elisa Mercier beleuchtet Olaf Kistenmacher den Antisemitismus in der Arbeiterbewegung der Weimarer Republik und die Traditionslinien bis in die Gegenwart.
Im vierten Teil des Talks mit Maya Zehden spricht Stephan Grigat über das theoretische und praktische Versagen der Linken in Bezug auf den Antisemitismus.
Von Barbara Serloth. Bringen wir es auf den Punkt: Der Antizionismus verkörpert schlicht die Antwort auf das Dilemma, wie man, als Linker, ein Antisemit sein kann.
Von Barbara Serloth. Die Linke ist – wie alle anderen ideologischen Strömungen – nicht gefeit vor Antisemitismus und Antizionismus. Dazu ein Beitrag einer links-liberalen, sozialen Demokratin in zwei Teilen.
Wenn Berliner »Antiimperialisten« in Stalins Fußstapfen treten und den von ihnen zur »Befreiung« auserkorenen »unterdrückten Völkern« vorschreiben, was diese zu tun hätten.
In Österreich gibt es gerade Ärger um die linksintellektuelle Monatszeitschrift Tagebuch, die am liebsten mit jenen zusammenarbeitet, die Israel delegitimieren.
Während Marx und Lenin gegen Antisemitismus auftraten, pflegten sie zugleich Vorurteile über die Juden, die die Linke und ihr Verhältnis zum jüdischen Staat bis heute prägen.
Jules El-Khatib ist als Teil einer Doppelspitze gewählt worden, die der nordrhein-westfälischen Linkspartei vorsteht, die damit ihrer antiisraelischen Linie treubleibt.
So sieht er also aus, der heldenhafte Einsatz der deutschen Linkspartei gegen antiisraelische Vernichtungsdrohungen und überhaupt gegen Antisemitismus.
Linke-Abgeordnete wollten Merkel und andere Regierungsmitglieder wegen „Beihilfe zum Mord“ vor Gericht bringen. Die Bundesanwaltschaft sieht dafür keinen Grund.