Die offizielle libanesische Nachrichtenagentur berichtete am Sonntag von heftigen Zusammenstößen in der Stadt, die als Symbol des »Widerstands« der Hisbollah gilt.
Von Charles Bybelezer. Während Netanjahu erklärte, der Waffenstillstand gelte nicht für den Kampf gegen die Hisbollah, widersprach ihm sein als Vermittler tätiger Amtskollege aus Pakistan.
Der designierte iranische Botschafter Mohammad Reza Shibani wurde zur Persona non grata erklärt und aufgefordert, den Libanon bis Ende des Monats zu verlassen.
Mit ihren Angriffen auf Israel spekuliert die Hisbollah auf die Neuverhandlung eines für sie günstigeren Waffenstillstands zwischen Beirut und Jerusalem.
Selbst nach dem schweren Schlag gegen den Iran und trotz ihrer aggressiven Rhetorik ist das derzeitige Handeln der Hisbollah von der Logik des Überlebens bestimmt.
Zwei Drittel aller Befragten befürworteten eine Sicherheitsvereinbarung mit Israel, während fast ebenso viele auch einen Friedenschluss für möglich halten.
Die libanesischen Streitkräfte benötigen nach Angaben der Regierung mindestens vier Monate für die nächste Phase der Entwaffnung der Hisbollah im Südlibanon.
Der libanesische Außenminister wurde heftig kritisiert, darauf hingewiesen zu haben, dass Israel das Recht hat, gegen die Aufrüstung der Hisbollah vorzugehen.
Von Joshua Marks. Das Militär gab bekannt, dass es die erste Phase eines fünfstufigen Plans zur Entwaffnung aller nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen im Libanon abgeschlossen hat.
Für Beiruts Außenminister zählt die iranische Regionalpolitik zu den Hauptursachen für die Instabilität nicht nur im Libanon, sondern im gesamten Nahen Osten.